So definiert sich AlzheimerAlzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, die ein Absterben der Gehirnzellen nach sich zieht. Als Folge der Erkrankung verschlechtert sich die Gedächtnisleistung der betroffenen Personen und zugleich drohen Änderungen der Persönlichkeit. Die Bezeichnung der Erkrankung geht auf den Mediziner Alois Alzheimer zurück, welcher die Krankheit bereits im Jahr 1906 erforschte. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht erklärt. Trotz umfassender Forschungsarbeiten wurde die Ursache noch nicht gefunden, weshalb auch noch keine Therapie existiert, die eine vollständige Genesung verspricht.

Alzheimer erkennen

Im Wesentlichen gibt es zwei Merkmale, welche für eine Erkrankung an Alzheimer als typisch gelten. Da wäre zunächst das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit. Daher wird Alzheimer den Demenzerkrankungen zugeschrieben. Sie gilt als die häufigste Form aller Demenzerkrankungen und kommt auf einen Anteil von ca. 50 bis 75 Prozent. Beim zweiten Merkmal handelt es sich um eine Änderung der Persönlichkeit. Betroffene Personen ändern im Lauf der Zeit ihr Verhalten. Typische Veränderungen sind ein forscheres Auftreten sowie eine gesteigerte Impulsivität.

Eine sehr verbreitete Krankheit

In Deutschland leben schätzungsweise eine Million Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Mehr als die Hälfte dieser Personen leidet an Alzheimer. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die Alzheimererkrankung zu den typischen Alterserkrankungen gezählt wird. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko: Rund jeder Dritte der Über-90-Jährigen ist von der Krankheit betroffen.