Da Alzheimer bereits seit mehreren Jahrzehnten intensiv erforscht wird, sollte man eigentlich meinen, dass eine wirkungsvolle Therapie existiert. Dies ist jedoch leider nicht der Fall. Trotz der intensiven Forschung ist es bislang nicht gelungen, eine wirksame Therapie zu entwickeln. In Anbetracht der Tatsache, dass die eigentliche Ursache bislang immer noch nicht bekannt ist, gestaltet sich die Entwicklung einer Therapie, die eine vollständige Genesung verspricht, auch äußerst schwierig.

Symptome werden therapiert

Therapie-Möglichkeit gegen AlzheimerDennoch gibt es eine Alzheimertherapie. In deren Mittelpunkt steht die Behandlung der eigentlichen Symptome. Auf diese Weise ist es inzwischen möglich, das Fortschreiten der Krankheit spürbar zu verzögern. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die Therapie als am wirkungsvollsten gilt bzw. die besten Ergebnisse erzielbar sind, wenn die Erkrankung an Alzheimer bereits sehr früh diagnostiziert wird.

Im Wesentlichen erfolgt die Therapierung von Alzheimer über Medikamente. Am Markt sind mittlerweile verschiedene Arzneipräparate erhältlich. Welche Präparate im Rahmen der Therapie einzunehmen sind, entscheidet der Arzt. In Anbetracht der Tatsache, dass sich hierunter viele schwere Medikamente befinden, werden Rezepte benötigt. Nahezu alle sehr wirksamen Arzneimittel der Alzheimertherapie gelten als verschreibungspflichtig.

Auf die Betreuung der Alzheimer Patienten kommt es an

Allerdings wird im Rahmen der Behandlung von Alzheimersymptomen keinesfalls nur auf Medikamente gesetzt. Wie die Praxis zeigt, spielt vor allem die persönliche Betreuung der Patienten eine ganze entscheidende Rolle. Das direkte Umfeld kann einen sehr starken Einfluss auf den Gesundheitszustand der Patienten nehmen. Aus diesem Grund zählen auch die Personen, die im unmittelbaren Umfeld der Personen leben, zu entscheidenden Einflussgrößen. Es ist wichtig, dass sie sich mit der Krankheit auskennen bzw. über die Schwierigkeiten der Patienten Bescheid wissen. Dementsprechend sollten sich Angehörige bewusst mit der Krankheit und deren Therapie beschäftigen. Am besten ist es, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen.

In Ergänzung ist es außerdem möglich, dass zusätzliche Therapien durchgeführt werden. Das Spektrum ist groß. Es beginnt bei der Beschäftigungstherapie, reicht über die Bewegungstherapie und schließt auch die Sprachtherapie mit ein. Welche dieser Therapiemaßnahmen erforderlich sind oder zumindest als hilfreich gelten, hängt vom jeweiligen Zustand des Patienten ab.