Alzheimer ist eine Krankheit, die bereits seit vielen Jahrzehnten bekannt und seither auch Gegenstand umfassender Forschungsarbeiten ist. Trotz der intensiven Forschung ist es bisher nicht gelungen, die genauen Ursachen der Krankheit zu ermitteln. Wissenschaftler befinden sich nicht in der Lage, einen konkreten Auslöser der Krankheit zu nennen. Allerdings haben Mediziner mehrere Faktoren und Einflussgrößen ausfindig gemacht, die eine Erkrankung an Alzheimer begünstigen können. So steht mittlerweile fest, dass die Erbanlagen einen maßgeblichen Einfluss nehmen. Sollten Fälle von Alzheimererkrankungen innerhalb der Familie existieren, besteht ein erhöhtes Risiko. Zwar muss es nicht zur Erkrankung kommen, aber das Risiko ist höher als bei Personen bemessen, in deren Familie keine Fälle von Erkrankungen an Alzheimer bekannt sind.

Einflussgrößen in der Übersicht

Andere Erkrankungen können Alzheimer ebenfalls begünstigen. Aus Sicht der heutigen Medizin zählen hierzu die folgenden Grunderkrankungen: Arterienverkalkung, Bluthochdruck und Übergewicht. Hierbei handelt es sich um Krankheiten, die relativ gut vorgebeugt werden können. Dementsprechend besteht auch die Chance, Alzheimer vorzubeugen. Mehr Informationen zu diesem Thema sind im Kapitel Vorbeugung zu finden.

Sterbende Hirnzellen

Alter als Ursache für AlzheimerWissenschaftler konnten die eigentliche Ursache von Alzheimer noch nicht identifizieren. Allerdings wissen sie zumindest wodurch die nachlassende Gedächtnisleistung sowie die Änderungen der Persönlichkeit hervorgerufen werden. Hierbei handelt es sich um die Tatsache, dass im Verlauf der Krankheit zunehmend mehr Hirnzellen absterben. Dieses Absterben ist letztlich der Grund, weshalb die typischen Symptome auftreten. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten konnten Wissenschaftler außerdem feststellen, dass sich Eiweißablagerungen an der Hirnrinde bilden. Des Weiteren weisen Patienten Veränderungen bei den Hirnbotenstoffen auf. Es stehen weniger Neurotransmitter zur Verfügung, was Schwierigkeiten im Hinblick auf Gedächtnisleistung und Konzentration zusätzlich begünstigt.