Aufgrund der Tatsache, dass es den Wissenschaftlern trotz jahrelanger Forschung immer noch nicht gelungen ist, die genaue Ursache der Alzheimererkrankung zu identifizieren, existiert keine wirkungsvolle Therapie. Dennoch ist es möglich, der Krankheit vorzubeugen. Eine absolut wirkungsvolle Vorbeugung existiert zwar nicht, doch zumindest zeigen Untersuchungen, dass gewisse Dinge dabei helfen, das Risiko einer Erkrankung zu senken. Nachfolgend wird erläutert, was getan werden kann, um einer Erkrankung an Alzheimer vorzubeugen.

Indirektes Vorbeugen ist möglich

Schach - Vorbeugung gegen AlzheimerIm Wesentlichen gibt es drei Bereiche des Vorbeugens, nämlich Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining. Ein ausreichendes Maß an Bewegung sowie eine gesunde bzw. ausgewogene Ernährung gelten generell als empfehlenswert. Mit ihnen kann man nicht nur Alzheimer, sondern auch einer Vielzahl an anderen Erkrankungen vorbeugen. Das Spektrum an Maßnahmen, das letztlich ergriffen werden kann, ist immens groß. Interessenten können sich von ihrem Hausarzt ausführlich beraten und sich beispielsweise Bewegungs- oder auch Ernährungspläne erstellen lassen.

Besonders Übergewicht und Bluthochdruck werden als Nebenursachen gehandelt, die das Risiko einer Erkrankung an Alzheimer erhöhen. Ein ausreichendes Maß an Bewegung sowie eine gute Ernährung helfen dabei, diese gesundheitlichen Probleme zu vermeiden.

Gedächtnistraining hilft

Untersuchungen zeigen außerdem, dass Personen, die ihr Gedächtnis bis in das hohe Lebensalter bewusst fit halten, seltener an Alzheimer erkranken. Dementsprechend kann man einer Erkrankung an Alzheimer gezielt vorbeugen, indem Gedächtnistraining betrieben wird. Das Spektrum an Möglichkeiten ist sehr breit gefächert. Das Lösen von Kreuzworträtseln oder Sudokus zählt beispielsweise dazu. Aber auch das Beschäftigen mit neuen Themen gilt als Trainingsstütze.

Es ist anzumerken, dass alle genannten vorbeugenden Maßnahmen keinen hundertprozentigen Schutz garantieren. Doch zumindest statistisch gesehen senken die Maßnahmen das Risiko einer Erkrankung. Obwohl die genaue Ursache der Erkrankung noch nicht bekannt ist, forschen Wissenschaftler bereits an Medikamenten, die vorbeugend wirken sollen. Noch sind derartige Präparte nicht am Markt erhältlich, es wäre jedoch vorstellbar, dass beispielsweise eines Tages eine Impfung zur Verfügung steht.