Alzheimer ist eine Krankheit über die viel gesprochen wird. Den meisten Personen ist jedoch lediglich bekannt, dass sich eine Erkrankung vor allem in Form von Vergesslichkeit bemerkbar macht. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine sehr komplexe Krankheit, an der immer noch intensiv geforscht wird. Die Alzheimererkrankung betrifft vorrangig ältere Menschen und wird daher zu den Alterserkrankungen gezählt. Sie beginnt sehr schleichend und macht sich vorrangig durch ein Nachlassen der Gedächtnisleistung bemerkbar. Diese verschlechtert sich im Lauf der Jahre zunehmend. Des Weiteren führt die Erkrankung auch zu einer Veränderung der Persönlichkeit.

Alzheimer erkennen

Was sind Alzheimer?Ärzte befinden sich in der Lage, Alzheimer sehr genau zu diagnostizieren. In erster Linie wird die Diagnose über kognitive Tests gestellt. Bei entsprechenden Tests steht die Merkfähigkeit im Vordergrund. Wenn diese nachlässt und ergänzende Störungen (z.B. Schwierigkeiten bei der Koordination von Abläufen) auftreten, gilt dies als deutliches Anzeichen einer Erkrankung. Auch körperliche Untersuchungen, wie Blutuntersuchung oder Hinwasseruntersuchung, helfen den Ärzten beim Stellen der Diagnose.

Obwohl bereits seit vielen Jahren an der Alzheimererkrankung geforscht wird, befinden sich Mediziner noch nicht in der Lage, die genaue Ursache zu nennen. Zwar wurde das Spektrum an Ursachen eingegrenzt, auf den entscheidenden Durchbruch wird aber noch gewartet. Man geht davon aus, dass vor allem Eiweiße eine Rolle spielen, die sich an der Hirnrinde ablagern. Als eigentliche Ursache der Erkrankung ist ein Absterben der Hirnzellen bekannt. Die Zellen sterben nach und nach ab, wodurch die Krankheit immer stärker in den Vordergrund tritt.

Trotz Therapie keine vollständige Genesung

Aufgrund der Tatsache, dass die Ursache für Alzheimer immer noch nicht identifiziert werden konnte, existiert auch noch keine wirksame Behandlung. Im Rahmen der modernen Alzheimertherapie werden gezielt die Symptome behandelt. Das Ziel dieser Behandlung besteht darin, sowohl die Lebensqualität der betroffenen Personen als auch der Betreuer bzw. der Menschen im Umfeld zu erhöhen. Außerdem wird versucht, die Ausbreitung der Krankheit zu verzögern. Dies gelingt mittlerweile auch gut. Diesbezüglich ist anzumerken, dass sich eine frühzeitige Behandlung positiv bemerkbar macht. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto wirkungsvoller ist die Behandlung.

Eine Methode, um der Erkrankung gezielt vorzubeugen, gibt es ebenfalls nicht. Allerdings sind Faktoren bekannt, die das Risiko einer Erkrankung senken. Vor allem eine gesunde Lebensweise, basierend auf richtiger Ernährung und ausreichender Bewegung, ist als sehr positiv zu bewerten. Auch das Gedächtnistraining ist eine Maßnahme, die zwar keinen vollständigen Schutz verspricht, aber statistisch gesehen das Risiko einer Erkrankung verringert.