Eine Blasenentzündung lässt sich gut behandeln, allerdings will die Therapie exakt auf die Patientin oder den Patienten abgestimmt sein. Zugleich ist die Therapie ungemein wichtig, denn ohne Behandlung könnte es passieren, dass sich der Infekt verschlimmert und von den unteren Harnwegen auch auf die oberen Harnwege ausbreitet. Infolge könnte eine besonders schwerwiegende Erkrankung drohen. Gerade deshalb gilt es die Blasenentzündung auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Generell lässt sich sagen, dass der Körper im Regelfall sehr gut mit der Erkrankung zurechtkommt bzw. sich das Immunsystem in der Lage befindet, die Erreger zu bekämpfen. Üblicherweise dauert es nur wenige Tage, bis die Entzündung der Harnblase wieder abklingt. Doch wie bereits erwähnt wurde, besteht das Risiko, dass sich der Infekt ausbreitet. Daher ist es wichtig, rasch zu handeln. Dementsprechend gilt es das Immunsystem gezielt zu unterstützen.

Lieber zum Arzt gehen

Tee trinken gegen BlasenentzündungDiesbezüglich empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Im Rahmen der Blasenentzündung Therapie wird nämlich vorwiegend auf Antibiotika gesetzt. Hierbei ist es wichtig, dass das passende Antibiotikum ausgewählt wird. So kann es beispielsweise erforderlich sein, dass Vorerkrankungen zu berücksichtigen sind. Außerdem sind entsprechende Medikamente nicht rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Patientinnen und Patienten benötigen daher ein Rezept. Zum Thema Antibiotikum ist anzumerken, dass es ungemein wichtig ist, die vom Arzt empfohlene Dosierung einzuhalten. Das Medikament gilt es regelmäßig einzunehmen, damit die Erreger vollständig abgetötet werden. Wird die Behandlung aufgrund eines ersten Erfolgs zu früh abgebrochen, kann der Infekt sehr schnell zurückkehren und womöglich entwickelt der Erreger eine Resistenz.

Viel Wasser trinken

Im Rahmen der Therapie einer Blasenentzündung empfiehlt es sich außerdem, möglichst viel zu trinken. Besonders Wasser gilt als empfehlenswert. Regelmäßiges bzw. häufiges Trinken am Tag ist ideal, um die Harnwege zu reinigen und somit die Genesung zu beschleunigen. Im Übrigen ist dies auch eine gute Maßnahme, um Blasenentzündungen vorzubeugen. Gegen die Beschwerden bietet es sich an, die Wärmflasche zu nutzen. Die Wärme, die von ihr ausgeht, sorgt für Entspannung und lindert somit den Schmerz. Dasselbe gilt auch warme Bäder oder Sitzbäder. Da Blasenentzündungen im Zusammenhang mit Prostataerkrankungen und Tumoren stehen können, kann es im Rahmen der Behandlung auch erforderlich sein, einen operativen Eingriff vorzunehmen.