Brustkrebs ist einer Erkrankung, deren genaue Ursache nicht bekannt ist. Medizinern ist es bislang nicht gelungen, einen konkreten bzw. direkten Auslöser zu identifizieren. Stattdessen sind lediglich Risikofaktoren bekannt, die auf einer höhere Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung schließen lassen. Es folgt eine Übersicht einschließlich kurzer Erläuterung der einzelnen Risikofaktoren:

Gutartige Gewebeveränderungen
Eine gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen ist ein Signal, welches es ernst zu nehmen gilt. Dasselbe gilt auch für eine Vermehrung des Bindegewebes der Brustdrüsen.

Kinderlosigkeit
Statistisch gesehen sind Frauen, die kinderlos bleiben oder ihre Kinder erst vergleichsweise spät (älter als 30 Jahre) auf die Welt bringen, einem höheren Brustkrebsrisiko ausgesetzt.

Frühe Regelblutung
Eine frühe Regelblutung lässt statistisch gesehen ebenfalls auf ein höheres Risiko schließen.

Späte Menopause
Es gibt Frauen, bei denen die Menopause vergleichsweise spät einsetzt. Auch hierbei handelt es sich um einen Risikofaktor

Ungesunde Ernährung
Auswertungen zeigen, dass auch eine ungesunde bzw. dauerhaft fettreiche Ernährung zu einem erhöhten Risiko führt, an Brustkrebs zu erkranken.

Konsum von Alkohol und Tabak
Der übermäßige Konsum von Alkohol und Tabak gilt generell als ungesund. Auch im Bezug auf das Risiko einer Brustkrebserkrankung gelten Alkohol und Tabak als negative Einflussgrößen.

Supplementierung von weiblichen Sexualhormonen
Zur Linderung von Beschwerden, die während der Menopause auftreten, nehmen einige Frauen gezielt weibliche Sexualhormone ein. Auch hier soll ein negativer Einfluss bestehen.

Antibabypille
Die Antibabypille wird als ein vergleichsweise schwacher Risikofaktor eingestuft.

Vererbbarkeit von Erkrankungen

Untersuchungen zeigen auf, dass vor allem bei Frauen ein signifikant höheres Risiko einer Brustkrebserkrankung besteht, wenn Erkrankungen im direkten Familienumfeld festzustellen waren. Besonders wenn Mutter oder Schwester betroffen sind, ist erhöhte Vorsicht angebracht. In Abhängigkeit von der jeweiligen Situation kann es sogar empfehlenswert sein, einen Gentest durchzuführen. Ob solch ein Test als empfehlenswert gitl, lässt sich im Gespräch mit einem Frauenarzt bzw. Facharzt klären.