Eine Erkrankung an Brustkrebs kann sehr unterschiedlich verlaufen. Auf der einen Seite ist es möglich, dass eine vollständige Genesung eintritt, auf der anderen Seite kann sie aber auch zu einem raschen Tode führen. Wie die Krankheit verläuft, hängt maßgeblich davon ab, wie früh sie erkannt wird und wie gut die Behandlung anschlägt.

Eine der größten Herausforderungen ist die eigentliche Erkennung. Brustkrebs zeigt sich nicht sofort erkenntlich, unter Umständen dauert es Monate oder gar Jahre, bis die Erkrankung erkannt wird. Regelmäßige Kontrollen sollten eine zeitnahe Erkennung sicherstellen, Frauen wird deshalb dazu geraten, die Brust einmal im Monat abzutasten und auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

Brustkrebs möglichst schnell behandeln

Haarausfall wegen Chemotherapie gegen BrustkrebsWird eine Erkrankung an Brustkrebs festgestellt, wo erfolgt eine sehr zeitnahe Behandlung. Im Idealfall wurde der Krebs früh erkannt und hat sich daher auch noch nicht sehr verbreitet. Anschließend beginnt die Behandlung, in deren Mittelpunkt ein operativer Eingriff steht. Ob die Brust vollständig entfernt werden muss, hängt ganz vom Ausmaß der Erkrankung sowie den Rahmenbedingungen ab. In Anschluss erfolgen noch weitere Behandlungen, üblicherweise wird eine Bestrahlung durchgeführt. Es kann aber auch erforderlich sein, eine Bestrahlung zu machen und außerdem eine Chemotherapie zu beginnen.

Sollte der operative Eingriff sehr umfangreich gewesen sein, muss die Brust unter Umständen wieder aufgebaut werden. In Abhängigkeit vom Risiko eines erneuten Krebsbefalls kommt es manchmal aber auch vor, dass die Brust vorsorglich entfernt wird.

Risiko der späten Krankheitserkennung

Schlägt die Behandlung nicht an oder wurde die Erkrankung erst sehr spät erkannt, so kann es sein, dass sich der Krebs bereits im Körper ausgebreitet hat. Typischerweise werden die Lymphknoten der Achselhöhle befallen sowie die Lungen, die Knochen und manchmal auch die Leber. Ein derartig intensiver Krebsbefall gilt als schwer zu behandeln. Nach erfolgter Behandlung ist es wichtig, dass regelmäßige Untersuchungen zur Nachsorge durchgeführt werden. Die ersten Untersuchungen erfolgen in vergleichsweise kurzen Zeitabständen, die sich meist auf drei Monate belaufen. Sollte keine negative Entwicklung festzustellen sein bzw. sich keine neuen Tumore zu erkennen zeigen, werden die Abstände zwischen den Untersuchungen allmählich vergrößert.