Mediziner sprechen von Darmkrebs, wenn Dünn- oder Dickdarm von bösartigen Tumoren befallen wurden. Die Erkrankung gilt als sehr gefährlich, weil sie den Darm schwer schädigen und unangenehme Symptome bzw. auch starke Schmerzen hervorrufen kann. Sie ist vor allem deshalb gefährlich, weil der Krebs den Darm verlassen kann und somit das Risiko besteht, dass sich Tochtergeschwüre an anderen Organen bilden.

Befall des Darmes mit bösartigen Tumoren

Definition vo0n Darmkrebs - So sieht er ausEs können sowohl der Dünndarm als auch der Dickdarm von Tumoren befallen werden. Allerdings ist überwiegend so, dass der Dickdarm betroffen ist. Zumeist befinden sich die Tumore im Enddarm und somit im Bereich des Rektums. Dementsprechend können die Tumore vom Arzt oftmals direkt erfühlt werden. Die Geschwüre führen zu Beschwerden, weil beispielsweise der Darm aus seinem Gleichgewicht gebracht wird. Außerdem kann der Darm im umliegenden Bereich aufreißen und krampfen. Infolge drohen enorme Schmerzen. Sollte der Darm bluten, so wird das Blut oftmals mit dem Stuhl abtransportiert. Infolge wird das Blut auf dem Stuhl sichtbar. Daher gilt es auch als typisches Symptom einer Erkrankung an Darmkrebs.

Die meisten Patienten sind älter als 50 Jahre

Darmkrebs ist eine Erkrankung, die vorrangig ältere Menschen betrifft. Bösartige Tumore im Darm werden bei Menschen, die jünger als 40 Jahre sind, nur äußerst selten festgestellt. Die Mehrheit der betroffenen Personen ist älter als 50 Jahre: Rund 90 Prozent der Darmkrebspatienten hat die Altersgrenze von 50 Jahren überschritten. Interessanterweise ist die Erkrankung in den westlichen Nationen bzw. den Industrienationen häufiger verbreitet als in anderen Teilen der Welt. Hieraus schlussfolgern Ärzte, dass die Ernährung einen maßgeblichen Einfluss nimmt. Regionen, in denen die Menschen mehr faserhaltige Nahrung essen, tritt Darmkrebs seltener auf. Eine ballaststoffreiche Ernährung soll daher vorbeugend wirken.