Eine Erkrankung an Darmkrebs kann sehr unterschiedlich verlaufen. Auf der einen Seite ist es möglich, dass ein Patient vollständig geheilt wird, auf der anderen Seite droht ein zeitnaher Tod. Wie es am Ende kommt, hängt vor allem davon ab, zu welchem Zeitpunkt der Krebs erkannt wurde. Je früher der Darmkrebs erkannt wird, desto eher kann mit der Therapie begonnen werden und umso besser ist es um die Chancen des Patienten bestellt.

Frühe Krebserkennung ist wichtig

So sieht ein möglicher Darmkrebs ausLeider werden Darmkrebserkrankungen oftmals erst relativ spät erkannt. Das Problem sind die Symptome, die von etlichen Betroffenen falsch interpretiert oder schlichtweg verharmlost werden. Aus diesem Grund sind die Vorsorgeuntersuchungen auch sehr wichtig. Sie helfen dabei, die Erkrankung schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu erkennen und somit auch die Prognose zu verbessern. Wird der Krebs erst spät erkannt, hat er sich im Darm ausgebreitet oder diesen womöglich schon verlassen. Es ist möglich, dass er andere Organe befällt, insbesondere Leber und Lunge gelten als gefährdet. Dort kann er großen gesundheitlichen Schaden anrichten und somit das Leben des Patienten unmittelbar bedrohen.

Außerdem ist es möglich, dass der Tumor den Darm durchbricht bzw. dieser aufreißt und dadurch Darminhalt in die Bauchhöhle gelangt. Infolge kann es zur so genannten Bauchfellentzündung kommen, die ebenfalls als gefährlich gilt. Sobald eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde, erfolgt auch schon die zeitnahe Einleitung einer Therapie. Welchen Einfluss die Therapie auf den Verlauf der Erkrankung nimmt, ist von Patient zu Patient ganz verschieden. Hier kommt es maßgeblich darauf an, wie die Operation verlaufen ist und ob Bestrahlung und Chemotherapie gut anschlagen.

Nach der Behandlung ist Kontrolle sehr wichtig

Sollte der Krebs auf diesem Weg überwunden werden, ist ungemein wichtig, auf eine gezielte Nachversorgung zu setzen. In deren Rahmen werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Es gilt zu prüfen, ob der Körper weiterhin frei von Krebszellen ist. Hierbei steht wieder der Darm im Mittelpunkt. Im Rahmen der Nachsorge, die im Grunde eine neue Vorsorge ist, werden daher Darmspiegelungen sowie Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.