Die Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich durch eine Veränderung der Stimmung erkenntlich zeigt. Sie wird daher auch als Stimmungsstörung bezeichnet: Stimmung und der innere Antrieb können bei depressiven Personen stark schwanken. Man spricht daher auch von einer affektiven Störung.

Personen, die in eine depressive Stimmung verfallen, fühlen sich meist traurig oder zeigen Enttäuschung. Die Stimmung gilt als gedrückt – und das Lösen von dieser Stimmung gestaltet sich ungemein schwierig. Oftmals kommt noch die Empfindung einer emotionalen Leere hinzu. Das Spektrum an Emotionen kann beeinträchtigt sein, insbesondere die positiven Emotionen kommen zu kurz.

Arten der Depression

Mediziner unterscheiden zwischen der primären und der sekundären Depression. Eine primäre Depression zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch bestimmte Ereignisse ausgelöst und als direkte Erkrankung auftritt. Der Tod eines geliebten Menschen kann beispielsweise eine primäre Depression auslösen. Eine sekundäre Depression tritt hingegen als Folge einer anderen Erkrankungen auf und ist dann keine Erkrankung, sondern vielmehr ein Symptom. Sie kann aber auch auf andere externe Einflüsse, wie beispielsweise Medikamente, zurückzuführen sein.

Häufigkeit von Depressionen

Die Depression wird zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gezählt. Mediziner haben ermittelt, dass rund 16 bis 20 Prozent der Menschen einmal in ihrem Leben von einer Depression heimgesucht werden. Viele Betroffene erleben sogar mehrere depressive Phasen.

In Anbetracht der Häufigkeit des Auftretens von Depressionen ist festzustellen, dass Frauen häufiger als Männer betroffen sind. Dementsprechend liegt das Risiko einer Depressionserkrankung bei Frauen höher.

Depressive Phasen treten erst ab einem bestimmten Alter auf. Verallgemeinert gilt, dass Menschen zum ersten Mal ab einem Alter von 18 bis 25 Jahren depressiv werden. Später können weitere depressive Phasen folgen. Wer schon einmal depressiv gewesen ist, wird es womöglich wieder: Das Risiko einer Erkrankung liegt bei erwachsenen Personen, die schon einmal eine Depression durchlaufen haben, höher als bei gleichaltrigen Person, die zuvor noch nicht depressiv waren.