Der Verlauf einer Diabetes Erkrankung könnte unterschiedlicher kaum sein. Wie die Krankheit im Einzelfall verläuft, hängt letztlich davon ab, um welchen Diabetes Typ es sich handelt und zu welchem Zeitpunkt die Erkrankung entdeckt wird. Wie bei den meisten anderen Krankheiten gilt auch hier: Je eher sie entdeckt wird, desto besser sind die Chancen für den Patienten.

Allerdings muss gesagt werden, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die nicht geheilt werden kann – dies trifft insbesondere für Diabetes Typ 1 zu. Bei Typ 2 kommt es in seltenen Fällen vor, dass eine Genesung stattfindet. Des Weiteren ist zu ergänzen, dass es auch maßgeblich darauf ankommt, wie engagiert der Patient bei der Therapie ist. Sein Verhalten entscheidet nämlich darüber, wie gut der Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen ist. Dies kann eine grundlegende Verhaltensänderung im Hinblick auf Ernährung und körperliche Aktivität bedeuten.

Diabetes wird meist spät erkannt

Im Regelfall werden die Symptome einer Erkrankung erst relativ spät wahrgenommen, was letztlich zu einer späten Diagnose führt. Hierbei muss der Arzt feststellen, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet und ob schon Folgeerkrankungen eingetreten sind. Womöglich müssen diese separat behandelt werden.

Sofern noch keine Folgeerkrankungen eingetreten sind und der Patient bei der Therapie optimal mitwirkt, lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Darunter ist zu verstehen, dass der Blutzuckerspiegel einen guten Wert aufweist und somit keine unmittelbare Schädigung des Körpers stattfindet. Infolge lassen auch die Beschwerden nach und die Symptome klingen ab.

Ohne Behandlung drohen schlimme gesundheitliche Folgen

Gelingt es dem Patienten hingegen nicht, seinen Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen, so zieht die Diabetes Erkrankung die für sie typischen Folgeschäden nach sich. Vor allem die kleinen Blutgefäße werden geschädigt, was wiederum zu Schäden an Augen und Nieren führt. Hierdurch kann sich wiederum die Lebensqualität des Patienten spürbar verschlechtern.

Die Belastung des unangepassten Blutzuckerspiegels ist auf lange Sicht enorm. Die Folgeerkrankungen können dann auch zum Tod führen. Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen zählen zu den typischen Todesursachen von Diabetikern.