Erektile Dysfunktion ist eine Erkrankung, die ein sehr klares bzw. eindeutiges Symptom mit sich bringt und daher auch vergleichsweise leicht diagnostiziert werden kann. Im Wesentlichen wird die Erkrankung von bis zu drei Symptomen begleitet, die jedoch nicht allesamt auftreten müssen. Wie viele Symptome letztlich in Erscheinung treten, hängt stets vom jeweiligen Einzelfall ab.

Hauptsymptom: Keine Erektion des Penis

Die Erektionsstörung wird von einem Hauptsymptom begleitet, das im Grunde schon direkt beschrieben wird. Die Erektion des Penis wird gestört, was letztlich bedeutet, dass entweder gar keine Erektion zustande kommt oder sie nur für sehr kurze Zeit anhält. Weil das Glied des Mannes nicht versteift, befindet er sich nicht in der Lage, Geschlechtsverkehr zu praktizieren.

Neben dem Hauptsymptom können ergänzend noch weitere Symptome auftreten, die nachfolgend beschrieben werden.

Vorzeitiger oder verzögerter Samenerguss

Männer, die an erektiler Dysfunktion leiden, sind in einigen Fällen auch von einer sexuellen Funktionsstörung betroffen. Hierbei handelt es sich um das Problem, den Organismus zeitlich nicht richtig koordinieren zu können. Infolge tritt der Samenerguss zum falschen Zeitpunkt ein. Er kann sowohl vorzeitig oder auch verzögert eintreten. Dass er verzögert bzw. zu spät eintritt, kommt allerdings seltener vor. In den meisten Fällen leiden die betroffenen Männer an einem vorzeitigen Samenerguss.

Psychische Folgen der Erkrankung

Das Leiden an erektiler Dysfunktion kann sich auch auf die Psyche auswirken. Nach außen hin geben sich Männer meist sehr stark und selbstbewusst. Allerdings kann das Selbstwertgefühl durch eine Erektionsstörung maßgeblich beeinträchtigt werden – besonders wenn die Störung schon seit einiger Zeit anhält.

Diese psychologischen Folgen sind auf gar keinen Fall zu unterschätzen. Zumal sich viele Männer nicht trauen, über dieses Problem zu sprechen. Dieses Gesprächsthema wird oftmals vollständig gemieden, was letztlich bedeutet, dass man weder mit der Partnerin noch mit den Freunden oder mit einem Arzt darüber spricht.