Die Erektionsstörung verkörpert ein gesundheitliches Problem, das sehr gut medizinisch in den Griff zu bekommen ist. Die Therapie schlägt bei den meisten Patienten gut an. Allerdings ist es wichtig, die genaue Ursache zu kennen. Nur dann ist es möglich, eine geeignete und somit Erfolg versprechende Behandlung einzuleiten.

Therapiemöglichkeiten bei körperlicher Ursache

Zahlreiche Männer haben Angst vor der Behandlung, weil sie eine Operation befürchten. Allerdings sind Operationen die Ausnahme. In den meisten Fällen ist es möglich, die erektile Dysfunktion mit Medikamenten zu behandeln.

Medikamente gegen Erektionsstörungen sind so konzipiert, dass sie die Durchblutung im Penis verbessern. In den meisten Fällen schlägt diese Form der Behandlung sehr gut an. Schon nach kurzer Zeit ist ein deutlicher Unterschied zu bemerken. Plötzlich ist wieder eine gute Erektion des Glieds gegeben.

Allerdings kann es zu Nebenwirkungen kommen. Als typische Nebenwirkungen bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion mit Medikamenten gelten Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Sehstörungen und eine verstopfte Nasse. Außerdem ist es wichtig, dass das Medikament gezielt ausgewählt wird. Wird zum falschen bzw. einem ungeeigneten Medikament gegriffen, so können womöglich Komplikationen auftreten. Gerade deshalb ist es auch so wichtig, sich vom Urologen fachkundig beraten zu lassen.

Eine vollkommen andere Art der Behandlung findet bei der Schwellkörper Autoinjektionstherapie statt. Bei dieser Therapie spritzt sich der Patient einen Wirkstoff direkt in den Schwellkörper des Penis, wodurch es unmittelbar zur Erektion kommt.

Sofern eine Erektion noch ohne Medikamente möglich ist, kann eine Vakuumpumpe als Hilfsmittel herangezogen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer Penisprothese. Diese wird per Operation eingesetzt. Sie ist nicht mehr so sehr verbreitet und wird vor allem bei Männern gewählt, die Medikamente gegen Erektionsstörungen nicht einnehmen können.

Behandlung bei psychischer Ursache

Sofern Erektionsstörungen auf eine psychische Ursache zurückzuführen sind, hat eine psychologische Behandlung zu erfolgen. In diesem Bereich ist das Spektrum an Therapien breit gefächert. Hierbei kommt es häufiger vor, dass auch die Partnerin in die Therapie einbezogen wird bzw. an den Therapiesitzungen ebenfalls teilnimmt.