Der Krankheitsverlauf bei erektiler Dysfunktion entwickelt sich je nach Patient vollkommen unterschiedlich. Wie bei den meisten anderen Erkrankungen gilt auch hier, dass die Chancen auf Besserung vor allem davon abhängig sind, zu welchem Zeitpunkt bzw. wie früh die Erkrankung erkannt und behandelt wird.

In den meisten Fällen tritt das Problem mit der schwachen Erektion nach und nach auf. Mit zunehmendem Alter stellen Männer fest, dass sie Probleme damit haben, eine Erektion zu bekommen oder sie eine ausreichende Zeit lang zu halten. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass entsprechende Probleme ab einem Lebensalter von 40 Jahren erstmalig auftreten. Allerdings kann dies auch erst deutlich später erfolgen. Generell gilt: Je älter der Mann, desto wahrscheinlicher kommt es zu Erektionsstörungen.

Folgen der Erkrankung

Die Ausprägung der Erkrankung kann sehr verschieden sein. Teilweise hält die Erektion nicht lange, teilweise kommt es gar nicht mehr zur Erektion. In einigen Fällen tritt in Ergänzung eine sexuelle Funktionsstörung auf, welche den Samenerguss zum falschen Zeitpunkt hervorruft. Meist findet der Samenerguss verfrüht statt, teilweise aber auch verspätet.

Findet keine Behandlung statt, so befindet sich der Mann nicht mehr in der Lage, Geschlechtsverkehr zu praktizieren. Dies kann wiederum zu einem psychologischen Problem führen. Viele betroffene Männer leiden unter ihrer Erektionsstörung, was zu einer Verringerung des Selbstwertgefühls führt. Außerdem kann es passieren, dass die Partnerschaft insgesamt unter der Situation leider. Deshalb ist es auch empfehlenswert, bei Erektionsstörungen einen Arzt aufzusuchen und sich behandeln zu lassen.

Den Gang zum Arzt nicht meiden

Der Verlauf der Krankheit kann eine ganz schnelle Wende nehmen. Vor allem wenn die Ursache rein körperlich bedingt ist. Oft genügt es, auf Medikamente zu setzen. Die Wirkung ist in den meisten Fällen enorm. Plötzlich befinden sich Männer wieder in der Lage, eine Erektion zu haben und somit Geschlechtsverkehr zu praktizieren.