Eine erektile Dysfunktion kann auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass Männer dieser Erkrankung nur bedingt vorbeugen können. Je nach Ursache besteht so gut wie keine Möglichkeit der Vorbeugung, bei anderen Ursachen sind hingegen positive Ergebnisse erzielbar.

Im Wesentlichen gilt, dass vor allem der Lebensstil eine wichtige Rolle spielt. Wer besonders gesund lebt, ist einem geringeren Risiko ausgesetzt, an einer erektilen Dysfunktion zu erkranken. Ärzte raten zu einer gesunden Lebensweise, die generell als vorbeugend gegen eine Vielzahl an Erkrankungen gilt.

Auf die Lebensweise kommt es an

Hierbei spielt vor allem die Ernährung eine wichtige Rolle. Als vorbeugend gilt eine Ernährung, die sehr ausgewogen ist. Damit ist gemeint, dass sie nicht zu fettreich und auch nicht zu reichhaltig an Fleisch sein sollte. Vor allem der Verzehr von Obst und Gemüse ist empfehlenswert. Außerdem sind Ballaststoffe gut für die Ernährung. Mit einer solchen Ernährung lässt sich einer Erkrankung an Diabetes mellitus (Typ 2) vorbeugen, was wiederum das Risiko einer erektilen Dysfunktion verringert.

Dasselbe gilt für Übergewicht, immerhin handelt es sich hierbei um eine der Hauptursachen von Diabetes mellitus. Übergewichte Männer können abnehmen und somit das Risiko einer Erkrankung verringern. Hierbei ist eine ausgewogene Ernährung hilfreich sowie das Treiben von Sport. Körperliche Aktivität stärkt außerdem das Herz-Kreislauf-System. Aktivitäten mit hoher Beinaktivität (z.B. Joggen) fördern außerdem die Durchblutung im Beckenbereich, was ebenfalls vorbeugend sein kann.

Der Konsum von Alkohol und Tabak wird von Ärzten sehr kritisch betrachtet. Er verkörpert eine generelle Belastung des Körpers und begünstigt eine Vielzahl an Erkrankungen. Eine Verringerung des Konsums oder gar der Verzicht tragen maßgeblich dazu bei, das gesundheitliche Risiko im Allgemeinen zu senken. Zumal Alkohol und Tabak in Sachen Erektionsstörung zu den Risikofaktoren gezählt werden, empfiehlt sich ein verantwortungsbewusster Konsum.

Kein sexueller Leistungsdruck oder anderer Stress

Da Erektionsstörungen auch psychische Ursachen haben können, sollten auch Belastungen in diesem Bereich gemieden werden. Als vorbeugend gilt der Abbau von Stress: Stress kann die erektile Dysfunktion begünstigen. Wer die Entstehung von Stress meidet, erzielt oft einen großen Nutzen. Dies gilt insbesondere für sexuellen Leistungsdruck. Ein solcher Druck ist nicht gut. Gespräche mit der Partnerin können dabei helfen, diesen Druck zu verringern.