Im Jahr 1969 wurde erstmals in der Frauenzeitschrift „Brigitte“ die Brigitte Diät vorgestellt. Seit nun mehr 43 Jahren stellt die Zeitschrift immer wieder, in regelmäßigen Abständen ihr Konzept für eine erfolgreiche Diät vor. Dabei geht es immer um Mahlzeiten, die sich leicht zubereiten lassen und sich dadurch auszeichnen, dass sie besonders fettarm sind. Pro Tag sind maximal 40 Gramm Fett erlaubt, währen die deutsche Gesellschaft für Ernährung nicht mehr als 20 bis 30 Gramm Fett täglich empfiehlt. Die Rezepte der Brigitte Diät zeichnen sich dadurch aus, dass sie sättigend und nährstoffreich sein sollen und das trotz der geringen Anzahl an Kalorien. Dabei bieten die Rezepte für jeden etwas, Familien, Vegetarier, Singles, an jeden wurde bei der Erstellung der Rezepte gedacht.

Eine Diät im eigentlichen Sinne?

Wie bei vielen anderen Diäten auch wird auch bei der Brigitte Diät kritisiert, dass es sich um eine ungesunde Diät handele, bei der relativ schnell der Jo-Jo-Effekt einsetzt, aufgrund der geringen Kalorienanzahl die täglich verzehrt werden darf. Darüber hinaus käme auch der Sport im Rahmen der Brigitte Diät zu kurz. Dadurch schalte der Körper in den Notstoffwechsel und der Körper verliert anstatt Fett nur Wasser und Muskelmasse. Wird nun im Anschluss an die Brigitte Diät wieder normal gegessen, setzt der Jo-Jo-Effekt ein, wie bei jeder anderen Diät auch, wenn man in die alten Verhaltensmuster zurückkehrt. Darum sollte sowohl bei der Brigitte Diät als auch bei anderen Diäten darauf geachtet werden, dass man ungefähr 500 Kalorien weniger zu sich nimmt, als der Körper täglich benötigt.

Lebenslang Brigitte an der Seite

Auch bei der Brigitte Diät handelt es sich eigentlich um eine dauerhafte Ernährungsumstellung und nicht um eine Crash-Diät im eigentlichen Sinne. Bestehend aus Rezepten, die leicht zuzubereiten sind und einer kalorienreduzierten Mischkost konnte die Brigitte Diät schon viele Erfolge für sich verbuchen. Täglich sind rund 1200 Kalorien erlaubt und das es sich dabei um eine gesunde Nährstoffaufnahme handelt, wird bei den Rezepten sichergestellt. Im Laufe der vergangenen 43 Jahre wurde die Brigitte Diät durch Ernährungswissenschaftler immer wieder modifiziert. Aktuell gibt es bei der Brigitte Diät, wie bei Weight Watchers und auch anderen, das Ampelsystem, das einem anzeigt, welche Energiedichte ein Lebensmittel bietet. Dabei steht Grün für eine sehr geringe Dichte, Gelb für eine mittlere Dichte und Rot für eine sehr hohe Energiedichte der Lebensmittel.