Ist es wirklich möglich immer gut und reichlich zu essen und dabei abzunehmen und sich wohl zu fühlen?  Mit der Trennkost scheint dies zu funktionieren, aber auch hier sollte man sich bewusst sein, dass es sich nicht um eine Diät handelt, sondern um eine dauerhafte Ernährungsumstellung! Bei der Trennkost darf man essen was man will und soviel man will. Was man nicht darf ist Kohlenhydrate und Proteine miteinander zu kombinieren. Die Trennkost teilt die Lebensmittel in drei Gruppen: Neutrales, Proteine und Kohlenhydrate.

Dabei dürfen die neutralen Lebensmittel mit den Proteinen oder den Kohlenhydraten kombiniert werden. Wenn man zum Mittagessen neutralen Lebensmittel mit Proteinen kombiniert, dann kann man zum Abendbrot die neutralen Nahrungsmittel mit den Kohlenhydraten kombinieren. Denn zwischen der Aufnahme von Proteinen und Kohlenhydraten sollten drei Stunden liegen, damit der Körper Zeit hatte die vorangegangene Mahlzeit richtig zu verdauen.

Warum funktioniert eine Gewichtsabnahme mit Trennkost?

Kochen für TrennkostDie Biochemie in unserem Körper trennt Proteine und Kohlenhydrate die dann für die Verdauung aufbereitet werden. Dabei ist die Aufbereitung von dem Nahrungsmittel abhängig: Mit Hilfe unseres basischen Speichels werden Kohlenhydrate im Mund verarbeitet. Die Magensäure verarbeitet die Proteine in unseren Mahlzeiten. Werden dem Körper bei einer Mahlzeit Proteine und Kohlenhydrate zugeführt, muss der zwei Mechanismen zur gleichen Zeit in Gang setzen mit der Folge, dass der Verdauungsvorgang mehr Zeit benötigt und dennoch wird die Mahlzeit nicht vollständig verarbeitet. Die Trennkost entlastet den Körper dadurch, dass nur ein Verdauungsvorgang ausgeführt werden muss. Dadurch werden die Mahlzeiten vollständig verwertet. Das sorgt unter anderem auch für ein körperlichen Wohlbefinden.

Die Kinder machen es von Natur aus richtig!

Häufig kann man bei Kindern beobachten, dass sie unbewusst Trennkost praktizieren. Nudeln mit Soße und Gemüse, aber das Fleisch bleibt liegen. Oder aber das Fleisch und das Gemüse werden verzehrt, die Kartoffeln an den Rand geschoben. Das ist dann immer der Punkt an dem die Eltern mahnen auch die Kartoffeln zu essen oder das Fleisch nicht liegen zu lassen! „Wenn Du nicht aufisst, dann scheint morgen nicht die Sonne!“ Vielleicht könnten wir hier von den Kindern lernen, denn augenscheinlich haben die Kleinen ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper und wissen, vielleicht besser als wir Erwachsenen, was gut für sie ist.