Wenn es um das Essen geht, können Menschen äußerst wählerisch sein. Es kommt häufiger vor, dass Personen bei bestimmten Mahlzeiten nicht mitessen und sich beispielsweise selbst etwas kochen, weil sie mit den gebotenen Speisen nicht zufrieden sind. Oft geht es hierbei um den Geschmack: Wenn uns etwas nicht schmeckt, dann essen wir es einfach nicht. Aber auch im Hinblick auf die Ernährung verhalten sich einige Menschen so. Sollte ihnen eine Speise nicht nahrhaft genug erscheinen, essen sie etwas anderes.

Unglücklicherweise haben Kinder diese Möglichkeit nicht. Was Kinder essen, wird letztlich von den Eltern bestimmt. Zwar können Kinder die Nahrungsaufnahme verweigern, allerdings können sie nicht ohne weiteres auf andere Speisen oder Lebensmittel ausweichen. Zum einen mangelt es häufig noch an den Kompetenzen um dies zu tun. Zum anderen würden dies viele Eltern nicht gestatten.

Fastfood-Trend nicht ideal zur Kinder Ernährung

Fastfood Ernährung bei KindernFolglich müssen Kinder sprichwörtlich das essen, was zu Hause auf den Tisch kommt. Für die Kinder ist dies nicht gerade von Vorteil. Denn leider kommt es immer häufiger vor, dass das falsche bzw. eher ungesundes Essen auf dem Tisch landet. Man denke nur an den Fastfood-Trend: Oftmals mangelt es den Eltern an Zeit, weshalb Fastfood unterwegs gekauft und dann nach Hause mitgebracht wird. Außerdem gelten Fertiggerichte mittlerweile als äußerst beliebt. Diese sind schnell zubereitet – doch im Hinblick auf den Nährwert können diese Speisen häufig nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil: Vitamine und Mineralstoffe sucht man im Essen oft vergeblich, dafür gibt es Zucker und Fett im großen Überschuss.

Für die Kinder ist dies eine schlechte Ausgangssituation, denn letztlich müssen sie das essen, was ihnen die Eltern vorsetzen. Die Folge kann eine Mangelernährung sein, weil beispielsweise viel zu wenig Obst und Gemüse gegessen wird. Dabei ist es gerade für Kinder enorm wichtig, dass ihnen eine ausgewogene Ernährung zugänglich gemacht wird. Schließlich befinden sie sich im Wachstum, weshalb der Körper umso mehr auf hochwertige Lebensmittel angewiesen ist.

Nun ist es allerdings nicht so, dass Eltern absichtlich auf diese Art und Weise verfahren. Eines der wesentlichen Probleme ist die Unkenntnis der Eltern. Viele Erwachsene ernähren sich vergleichsweise ungesund, weil sie oft gar nicht wissen, wie eine gute Ernährung für die Familie aussehen müsste. Hinzu kommt das Problem mit dem Zeitdruck: Für die Zubereitung von Speisen bleibt oft nur wenig Zeit. Anstatt richtig zu kochen, wird gerne auf Fertigprodukte zurückgegriffen.

Fertigprodukte schmecken vernachlässigen aber oft den Nährwert

Zumal die Fertigprodukte von den Kindern oft besonders gerne gegessen werden. Die Lebensmittelindustrie weiß mittlerweile ganz genau, was die Menschen mögen. Viele Gerichte werden sogar speziell auf den Geschmack von Kindern angepasst, damit die Verkaufszahlen steigen. Auf den Nährwert wird hierbei nur selten geachtet. Die Folge sind Lebensmittel, die den Kindern zwar schmecken, jedoch nur wenige Nährstoffe bereitstellen.

Auf lange Sicht hinterlässt solch eine Ernährung ihre Spuren. Kinder, die falsch ernährt werden, neigen wesentlich häufiger zu Übergewicht als Kinder, die eine ausgeglichene Ernährung haben. Hinzu kommt eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten sowie auch Konzentrationsschwierigkeiten, die sich beispielsweise im Schulunterricht bemerkbar machen. In Anbetracht dieser Risiken sollten Eltern so konsequent sein und stets für eine gute Ernährung ihrer Kinder sorgen.