Der eigentliche Sinn von Nahrungsergänzungsmitteln besteht darin, dass dem Körper die benötigten Nährstoffe wie Mineralien und Vitamine zugeführt werden, wenn der Bedarf durch die tägliche Ernährung nicht ausreichend gedeckt ist. Dafür, dass der Körper nicht ausreichend Nährstoffe über die Nahrung bekommt, kann es die unterschiedlichsten Gründe geben. So wird bei schwangeren Frauen die Einnahme von Folsäure empfohlen, um das Risiko von Fehlbildungen es Kindes zu reduzieren. Auch bei verschiedenen Krankheiten empfiehlt sich die Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten, wie unter anderem bei Blutarmut oder Osteoporose.

Nahrungsergänzungsmittel gleichen keine ungesunder Ernährung aus!

Nahrungsergäntungsmittel sind nicht immer gutWer sich überwiegend von Fast Food ernährt, wir seinem Körper und seiner Gesundheit durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel keinen Gefallen tun. Eine ungesunde Lebensweise lässt sich durch die zusätzliche Einnahme von Vitaminen nicht verbessern. Ebenso ist es wenig sinnvoll, wenn gesunde Menschen zu Vitaminpräparaten greifen, um sich etwas Gutes zu tun, denn im schlimmsten Fall kann genau das Gegenteil eintreten. Eine Überdosierung von fettlöslichen Vitaminen kann zu Vergiftungserscheinungen und sogar zu schweren Erkrankungen führen.

Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel geeignet?

Durchaus gibt es einige Risikogruppen, für die sich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt. Aber auch hier ist es besser, wenn die individuelle Situation mit dem Arzt besprochen wird und dieser dann entscheidet ob und welche Präparate zum Einsatz kommen sollen. Doch auch wenn die Einnahme durch den Arzt verordnet ist und der Patient einer Risikogruppe zugeordnet werden kann, heißt es nicht, dass die zuständige Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt bzw. diese erstattet.

Zu den Risikogruppen gehören unter anderem Personen mit einer einseitigen und unausgewogenen Ernährung, schwangere Frauen und Frauen die Stillen. Menschen die einen niedrigen Energiebedarf haben oder sich mittels einer kalorienreduzierten Diät ernähren. Suchtkranke wie Raucher und Alkoholiker, Patienten mit Erkrankungen wie Krebs oder Aids, Diabetiker, Patienten mit Brandverletzungen durch die der viel Flüssigkeit und somit auch die aufgelösten Nährstoffe verliert. Leistungssportler, Schwerstarbeiter, Menschen die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen und auch Patienten, die bestimmte Nährstoffe gar nicht oder nur sehr schlecht verdauen oder auch aufnehmen können.