Freizeitsport ist in und so mancher hält sich damit ordentlich fit. Braucht man für eine solche aktive Betätigung eine besondere Ernährung? Auch wenn man keine Höchstleistung vollbringen möchte, kann die optimale Ernährung auch zu besseren Ergebnissen beim Sport führen. Es geht nicht darum, einen neuen Rekord aufzustellen. Vielmehr soll die gesunde Ernährung dem Freizeitsportler helfen, sich wohl zu fühlen und das, was er sich vorgenommen hat, auch durchführen zu können.

Wie viel Sport ist gesund?

Sportliche, junge Dame mit gesunder ErnährungJede Bewegung, die man ausführt, trägt zur allgemeinen Gesundheit und Fitness bei. Etwas ist immer noch besser als nichts und wenn es nur der tägliche Spaziergang oder eine halbe Stunde Radfahren ist. Damit der Körper für die Anstrengung genügend Mineralstoffe, Vitamine und Nährstoffe bekommt, ist es wichtig, sich gesund zu ernähren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält eine kohlenhydratbetonte Ernährung sowie viel Obst und Gemüse für richtig. Das Fett in der Ernährung sollte jedoch nur einen Anteil von 30% der gesamten Energieaufnahme des Tages betragen. Besonders wichtig ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die dann je nach ausgeübtem Sport um einen halben Liter am Tag erhöht werden sollte. Für Herz- und Nierenkranke gilt es, vor diesem Vorhaben den Hausarzt zu befragen, insbesondere wegen der erhöhten Trinkmenge.

Gesund essen und gesund leben

Natürlich sollte man auch ohne große sportliche Belastung ausreichend trinken und sich gesund ernähren. Die Verführungen des Alltags sind jedoch groß und die Zeit ist oft knapp, deshalb ist der Griff zum schnellen Essen bei vielen einprogrammiert. Fertigmahlzeiten oder Fast Food enthalten jedoch zu wenige Vitamine und Mineralstoffe, die man besonders als Freizeitsportler benötigt. Wer viel schwitzt, verliert auch viel Kalium, Magnesium und Kalzium. Durch die entsprechende Ernährung mit Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Gemüse kann dieser Mangel wieder ausgeglichen werden. Wer nicht gerne pures Sprudelwasser trinkt, kann auch eine Saftschorle herstellen, die je saurer umso besser ist. Apfel- oder Johannisbeersaft sind besonders gut geeignet, um gegen Mineralstoffmangel zu sorgen, beide Obstsorten sind sehr reichhaltig an Elektrolyten. Zucker und Kohlensäure sollten jedoch nicht so sehr ins Getränk kommen, auch sollte es nicht gerade aus dem Kühlschrank kommen.

Flotte Hilfe mit Müsliriegeln

Müsli- oder Energieriegel liefern direkt vor, während oder nach dem Sport die nötige Energie, besonders durch den enthaltenen Zucker und die Kohlenhydrate. Ein Riegel kann je nach Gewicht bis zu 200 Kalorien aufweisen, es handelt sich also keineswegs nur um einen Snack. Eine Banane hat dagegen nur die Hälfte an Kalorien, sehr viel mehr natürlicher Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiß.  Vor allem nach dem Training ist sie ideal, um die Kraftreserven wieder aufzufüllen.