Häufige Erkältungen, Allergien oder andere ständige Reizungen der Schleimhaut können im schlechtesten Fall zu einer chronischen Entzündung der Nasenschleimhaut oder auch der Schleimhäute in den Nebenhöhlen führen. Ist sogar beides der Fall, so spricht der Experte von Rhinosinusitis. Auch anatomische Veränderungen können hierfür als Grund angeführt werden, beispielsweise in der Nase oder im Nasen-Rachenraum. Schon eine krumme Nasenscheidewand oder ein kleiner Fremdkörper sind ein möglicher Auslöser, ebenso ein vorheriger operativer Eingriff, Nasenpolypen oder vergrößerte Rachenmandeln.

Auch Medikamente führen mitunter zu trockenen und geschwollenen Schleimhäuten, Verhütungsmittel wie die Pille oder auch Bluthochdruckmittel wie Betablocker, ACE-Hemmer und Antisympathotonika sind ebenfalls mögliche Verursacher eines künftigen Dauerschnupfens. Gerade das viel genutzte und beliebte Nasenspray sorgt durch den langfristigen und häufigen Gebrauch nicht selten für trockene Schleimhäute, die daraufhin als Gegenreaktion immer weiter anschwellen und somit den Nasenfluss hemmen. Neben dauerhaftem Schnupfen kann dies darüber hinaus auch andere Nebenwirkungen wie eine verstärkte Atmung mit Mundgeruch, Halsentzündungen oder chronische Atemwegserkrankungen zur Folge haben.

Was hilft bei Dauerschnupfen?

Ein warmer Tee oder Glühwein hilft gegen DauerschnupfenEin Schnupfen tut nicht weh und er ist auch nicht gefährlich. Insgesamt leiden betroffene Personen allerdings mehr als es die Kollegen und Freunde oftmals annehmen. Immer muss der Mund offen gehalten werden, wenn die Nase für die Atmung verstopft ist. Durch die ständige Atmung durch den Mund trocknen die Schleimhäute aus, die Betroffenen schlafen schlecht und auch Stimme und Kehlkopf werden rau. Ein Dauerschnupfen führt zu einer chronischen Erschöpfung und die Betroffenen werden anfällig für Infektionen. Es handelt sich somit nicht um eine Bagatelle beim chronischen Schnupfen, denn dieser kann krank machen. Ein Arzt sollte besser aufgesucht werden, wenn die Nase auch nach 7 Tagen noch verstopft ist. Oft kann ein Allergie Auslöser sein und hierfür gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten.

Die Abwehrkräfte werden geschwächt

Viele leiden auch an einer berufsbedingten Allergie, wenn der Schnupfen an Wochenenden und im Urlaub besser wird. Zwar kann diese Allergie nur die Nase verstopfen, doch die Behandlung bei einem Allergologen kann nicht schaden. Durch eine schleichende Entzündung können die Abwehrkräfte geschwächt werden und dann können sich die Nasennebenhöhlen entzünden. Im schlimmsten Fall kann es zu einem allergischen Asthma kommen. Oft können auch Arzneimittel Nebenwirkungen haben und dann kommt es zu einer verstopften Nase. Einige Hormone und auch Aspirin gehören beispielsweise zu diesen Medikamenten.

Dauerschnupfen – was tun?

Hier helfen Otriven Nasentropfen. Rezeptfrei und apothekenpflichtig können die Nasentropfen in der Apotheke gekauft werden. Der Wirkstoff Xylometazolin ist enthalten und eingesetzt wird dieser für die Anwendung in der Nase. Die Eigenschaften sind gefäßverengend und es handelt sich um ein Alpha-Sympathomimetikum. Insgesamt bewirken die Nasentropfen eine Abschwellung der Schleimhaut und die Wirkung tritt gewöhnlich bereits nach wenigen Minuten ein. Der Sekretabfluss wird bemerkbar besser und die Atmung durch die Nase wird erleichtert. Üblicherweise wird Xylometazolin in Salzform als Xylometazolinhydrochlorid angewendet. Die Anwendung findet statt, wenn es bei den Schleimhäuten im Nasen-Rachenraum Entzündungszustände gibt.