„Je älter man wird, desto mehr braucht man einen Weißt-du-noch-Freund.“ (Tilla Durieux)

Die Auswirkungen des demografischen Wandels erleben wir jeden Tag. Ob beim Einkaufen oder auf der Straße, überall begegnen uns immer mehr alte Menschen. Die steigende Lebenserwartung ist für die Einen ein Grund zur Freude, Anderen macht sie Angst.

All die Fragen wie: „Wer betreut mich, wenn ich alt bin?“, „Wie lang kann ich in meiner Wohnung bleiben?“, „Wer hilft mir, wenn ich ganz allein bin?“, stellen sich nicht nur Menschen, die bereits davon betroffen sind. Da viele alte und hilfsbedürftige Menschen bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben wollen, sollte man sich rechtzeitig über die Möglichkeiten einer Pflege zu Hause informieren. Wer übernimmt im Falle eines Falles die vielen kleinen und großen Aufgaben, die für die Angehörigen meistens zur Belastungsprobe werden? Auch hier erleben wir einen Wandel und es gibt inzwischen mehrere Möglichkeiten für die Pflege zu Hause.

Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige oder Nachbarn sind in den meisten Fällen die Ersten, die eine Pflege zu Hause übernehmen. Manche von ihnen kümmern sich über Monate und Jahre immer intensiver, oftmals 24 Stunden am Tag, um die Pflegebedürftigen. Doch für viele Angehörige geht die Pflege an die eigene Substanz. Körperliche und seelische Erschöpfung sowie soziale Isolierung sind keine Seltenheit. Was dann? Wer kann solch eine persönliche und liebevolle Rund-um-die-Uhr-Betreuung übernehmen?

Pflegehilfen

Eine 24-h-Pflege gibt es inzwischen durch sogenannte Pflegehilfen, die wie Haushaltshilfen gegen Entgelt arbeiten. Der Anspruch auf Pflegegeld geht dabei nicht verloren. Firmen, wie Linara, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die 24-h-Pflege daheim zu organisieren und stehen bereits vor der Auswahl einer passenden Pflegehilfe mit Rat und Tat zur Seite. Unter www.linara.de kann man sich informieren, wie solch eine persönliche Hilfe die Angehörigen entlasten kann. Die hierfür eingesetzten Betreuungskräfte stammen aus Osteuropa. Sie werden geschult und auf rechtlich einwandfreier Basis eingesetzt. Die Auswahl einer passenden Pflegehilfe erfolgt dabei unter Berücksichtigung persönlicher und familiärer Aspekte. Während ihrer Tätigkeit übernehmen sie die hauswirtschaftliche Versorgung, Aufgaben der Grundpflege und begleiten den Pflegebedürftigen zu (Arzt-) Terminen. Ein liebevolles und fürsorgliches Rundumpaket der Betreuung, das die Familien unterstützt und entlastet.

Ambulante Pflegedienste

Sozialpflegerische Dienste helfen den Angehörigen dort, wo die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Senioren noch gegeben ist. Sie sind nach den pflegenden Angehörigen und den Pflegehilfen eine weitere Säule bei der Pflege. Hier erhält man Leistungen der sogenannten Grund- und Behandlungspflege sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Grundpflege unterstützt u.a. bei der Morgentoilette, der Nagelpflege oder beim Verlassen des Hauses. Die Behandlungspflege wird ärztlich verordnetet und übernimmt im Rahmen einer medizinischen Versorgung z.B. die Wundversorgung, Medikamentengabe oder Verabreichung von Spritzen. Zusätzlich werden von den ambulanten Pflegediensten auch hauswirtschaftliche Hilfen angeboten. Diese umfassen u.a. das Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen oder die Reinigung der Wohnung.

Fazit

Im Falle eines Falles werden Angehörige nicht allein gelassen. Die Kosten der genannten Leistungen übernimmt je nach Pflegestufe die Pflegeversicherung. Diverse Dienste stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, damit die hilfs- und pflegebedürftigen Menschen unter uns in Würde alt werden können und das Familienleben trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten weiterhin Freude mit sich bringt.