Atemnot (Dyspnoe)



In aller Regel gestaltet es sich nicht besonders schwierig, eine Atemnot zu diagnostizieren. Die meisten Betroffenen merken von selbst, dass ihnen die Luft wegbleibt oder ihnen das Atmen generell sehr schwer fällt.

Für Ärzte ist dennoch wichtig, dass eine sichere Diagnose gestellt wird. Zu diesem Zweck wird üblicherweise die Lunge abgehört. Mit dem Stethoskop kann der Arzt meist gut hören, wenn die Lunge intensiv atmen muss oder die Bronchen gereizt sind. Aber es gibt auch noch weitere Diagnoseverfahren, um Dyspnoe festzustellen.

Eingrenzung durch Befragung des Patienten

Zu Beginn der Diagnose werden Fragen gestellt. Anhand der Antworten des Patienten kann der Patient eine Eingrenzung vornehmen und dabei oft nicht nur die eigentliche Atemnot diagnostizieren, sondern auch die Ursachen ausmachen. So wird zum Beispiel gefragt, ob die Atemnot häufiger auftritt. Auch Fragen zu den Lebensumständen und dem Konsumverhalten (vor allem was den Konsum von Tabak anbelangt) werden gestellt.

Diagnose bei AtemnotWie bereits erwähnt wurde, erfolgt die Untersuchung der Lunge durch Abhören. Aber es werden auch manchmal Röntgenaufnahmen gemacht. Anhand von Röntgenbildern lassen sich nämlich Verletzungen der Lunge sehr gut erkennen – so werden beispielsweise auch Tumore sichtbar gemacht. In Ergänzung findet oft eine Blutuntersuchung statt. Hierbei wird oft auf die klassischen Blutwerte untersucht, damit sich Krankheiten gezielt diagnostizieren lassen. Teilweise wird das Blut aber auch auf seinen Sauerstoffgehalt untersucht.

Unterschiedliche Untersuchungen und Diagnoseverfahren

Es gibt noch weitere Untersuchungen und Diagnoseverfahren, die teilweise Anwendung finden, um die Ursachen von Atemnot zu ermitteln. Gerade wenn Erkrankungen als Ursache vermutet werden, ist hiermit zu rechnen. So kann es beispielsweise vorkommen, dass sich der Patient einem EKG zu unterziehen hat, um somit einen Test des Herzen und seiner Belastungsfähigkeit zu machen.

Sofern eine Allergie als Ursache für die Dyspnoe vermutet wird, wird im Rahmen der Diagnose ein Allergietest gemacht. Sehr verbreitet ist der so genannte Pricktest, bei welchem Allergieauslöser auf die Haut getropft werden.

Bei einer Schlafapnoe wird die Atemnot vom Patienten oft gar nicht selbst bemerkt. Hier hilft ein Aufenthalt im Schlaflabor weiter. Im Regelfall genügt eine einzige Übernachtung im Schlaflabor, damit eine sichere Diagnose gestellt wird.

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