Atemnot (Dyspnoe)



Atemnot ist per Definition ein gesundheitliches Problem, bei welchem die betroffenen Personen darüber klagen, dass sie trotz intensiver oder bewusster Atmung nicht genug Luft bekommen. Infolge neigen sie häufig zu einer beschleunigten Atmung, um somit den Mangel an Luft zu kompensieren, was aber nicht immer zu einer Besserung führt. Teilweise können sich die Atembeschwerden dadurch sogar verschlimmern.

Atemnot kann auch ungefährlich sein

Das Eintreten von Atemnot muss aber nicht zwangsläufig schlimm sein. Es gibt Situationen, in denen sie als normal gilt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Körper intensiv belastet wird. Wer es nicht gewohnt ist, zu rennen oder zu joggen, kann hierbei leicht außer Atem gelangen. Infolge treten manchmal Atembeschwerden auf, die zu einer Pause zwingen. In solchen Fällen spricht man auch von einer Atemnot, die bei Belastung auftritt.

Die gefährliche Atemnot

Erschöpfte Frau mit AtemnotEine Atemnot kann auch im Ruhezustand auftreten. Sie gilt als wesentlich gefährlicher, weil die Ursachen ganz andere sind. Man spricht auch von der so genannten Dyspnoe: Obwohl man sich körperlich nicht anstrengt, wird man das Gefühl nicht los, dass man nicht genug Luft zum Atmen bekommt.

Eigendiagnose bei Dyspnoe

Sofern eine Atemnot vorliegt, erkennen dies die betroffenen Personen in den meisten Fällen selbst. Typisch ist das Gefühl, dass der Körper trotz bewusster Atmung nicht ausreichend Luft bzw. Sauerstoff aufnimmt. Beim Stellen der Diagnose durch einen Arzt, hört dieser die Lunge ab. Es werden aber auch häufig Blutproben genommen, um ausgewählte Blutwerte zu bestimmen, wie beispielsweise den Sauerstoffgehalt im Blut.

Die Therapierung von Dyspnoe ist auf ganz unterschiedliche Art und Weise möglich. Hier entscheidet die Ursache darüber, wie die Behandlung anzugehen ist. Bei einer vorübergehenden Atemnot, die auf eine Belastung zurückzuführen ist, genügt es oft, gezielt Sauerstoff zu atmen, indem beispielsweise eine Atemmaske getragen wird. Sofern eine Atemnot auf eine Erkrankung zurückzuführen ist, wird die Therapie auf die eigentliche Ursache ausgerichtet.

Raucher sind besonders gefährdet

Als anfällig für Atemnot gelten vor allem Raucher. Ihre Lungen sind geschwächt und nehmen den Sauerstoff daher schlechter als gesunde Lungen auf. Deshalb gilt es im Rahmen der Therapie das Rauchen zu meiden. Aber auch Allergien können per Definition eine Ursache von Dyspnoe sein, sodass es teilweise erforderlich ist, Allergieauslösern gezielt aus dem Weg zu gehen.

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