Die meisten Patienten fällt es nicht besonders schwer, Bauchschmerzen zu diagnostizieren. Man bemerkt die Schmerzen selbst. Allerdings wird meist nur der Schmerz festgestellt, die eigentliche Ursache ist hingegen nur selten bekannt. Gerade weil Bauschmerzen zum Teil äußerst gefährliche Ursachen haben, ist es umso wichtiger, dass eine präzise Diagnose gestellt wird. Im Zweifelsfalls sollte daher immer ein Arzt aufgesucht werden.

Viele mögliche Ursachen

Diagnose von BauchschmerzenAufgrund des breiten Spektrums an möglichen Ursachen für Bauchschmerzen ist es für den Arzt wichtig, keine voreiligen Ausschlüsse zu machen, sondern einzelne Ursachen gezielt auszugrenzen. Zu diesem Zweck bedient er sich üblicherweise der Anamnese, was letztlich bedeutet, dass dem Patienten gezielte Fragen gestellt werden. Im Wesentlichen wird gefragt, wo genau die Schmerzen auftreten, seit wann sie auftreten, wie sich die Schmerzen konkret anfühlen und ob dies häufiger vorkommt. Schon anhand der Antworten auf diese Fragen ist eine gute Eingrenzung möglich.

Körperliche Untersuchung

Im Anschluss erfolgt die körperliche Untersuchung, zu der fast immer das Abtasten zählt. Durch gezieltes Abtasten bzw. das leichte Ausüben von Druck lässt sich die Schmerzquelle zumeist lokalisieren. Aber auch das Abhören mit dem Stethoskop kann für die Diagnose sehr hilfreich sein. Zudem hilft ein Blick auf den Bauch manchmal weiter. So können zum Beispiel Schwellungen auf die Ursache schließen lassen.

Weil das Spektrum an Ursachen so immens groß ist, existiert letztlich eine Vielzahl weiterer Untersuchungsmethoden, mit deren Hilfe sich ein Arzt in der Lage befindet, den genauen Auslöser zu ermitteln. So kann es zum Beispiel erforderlich sein, eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät zu machen. Teilweise werden von Patienten auch Röntgenbilder angefertigt. Als sehr verbreitet gilt auch das Nehmen von Urin- und Stuhlproben, die anschließend im Labor untersucht werden.

Darmspiegelungen bei Bauchschmerzen

Bei Verdacht auf ernsthafte Magen- oder Darmprobleme werden auch Magen- oder Darmspiegelungen zum Stellen der Diagnose durchgeführt. In ganz kritischen Fällen ist es sogar möglich, dass Mediziner ein CT oder MRT machen.

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