Bei Blut im Stuhl ist es wichtig, dass eine sichere Diagnose gestellt wird. Theoretisch könnte man auch abwarten, da einige Ursachen als harmlos gelten und wieder von selbst verschwinden. Allerdings gibt es auch Ursachen, die als kritisch zu erachten sind. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, Blut im Stuhl nicht einfach nur zu beobachten, sondern lieber aktiv zu werden und einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann eine Diagnose stellen und daraufhin sagen, ob eine harmlose Ursache vorliegt oder dringend eine Behandlung erforderlich ist.

Hausarzt als Anlaufstelle

Die erste Anlaufstelle ist im Regelfall der Hausarzt. Grund sind die vielfältigen Ursachen, die für Blut im Stuhl in Frage kommen. In Abhängigkeit von der Diagnose, die vom Hausarzt gestellt wird, kann immer noch ein Facharzt, wie beispielsweise ein Proktologe, aufgesucht werden. Wichtiger als die Arztwahl ist eine Sache: Nicht lange warten, sondern lieber schnell einen Arzt aufsuchen. Weil die meisten Betroffenen ohnehin geschockt sind, fällt ihnen dies nicht besonders schwer.

Ziel der Untersuchung besteht darin, die Ursache und vor allem auch die Position der Blutung zu ermitteln. Hilfreich ist hierbei ein Blick an den Stuhl. Besonders anhand der Farbe bzw. der Eintrübung durch das Blut lassen sich Rückschlüsse ziehen. So gesehen schadet es nicht, mit der Digitalkamera ein Foto vom Stuhl zu machen und dieses dem Arzt zu zeigen oder sogar die Stuhlprobe mitzunehmen.

Stuhlprobe zu genauerer Untersuchung

Für eine genauere Untersuchung wird meist ohnehin eine Stuhlprobe benötigt. Häufig gilt es daher bis zum nächsten Stuhlgang abzuwarten. Dieser Schritt ist wichtig, dann ist nämlich schon zu erkennen, wie sich die Situation entwickelt hat – womöglich hat sich die Blutung verändert. Die Probe wird teilweise auch an Labors versendet, damit die Ursache dort näher eingegrenzt wird.

StuhlgangFür die Diagnose ist es aber auch wichtig, dass der Arzt gezielt nachfragt. Er wird den Patienten fragen, wie sich der Stuhl verändert hat, ob es Vorerkrankungen gibt oder die Ernährung umgestellt wurde. Auch nach Gewichtsänderungen wird im Regelfall gefragt.

Mit weiteren Fragen zur Diagnose

Doch nicht nur ein Blick auf den Stuhl sowie Fragen an den Patienten führen zur zielsicheren Diagnose. Ergänzend wird oft eine körperliche Untersuchung vorgenommen. Häufig wird der Bauch auf Schwellungen untersucht und auch ein Abtasten ist gewöhnlich. Je nach Vermutung der Ursache kann es für die Diagnose auch erforderlich sein, eine rektale Untersuchung durchzuführen. Auch Magenspiegelung oder Darmspiegelung werden manchmal vorgenommen. Ebenso kann es für das Auffinden der Ursache hilfreich sein, Röntgenbilder zu machen.

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