Oft sind einem die Ursachen einer Erschöpfung bestens bekannt, weil man beispielsweise zu wenig geschlafen hat oder viel Stress ausgesetzt war. Sollte die Ursache hingegen nicht bekannt sein und sich trotz gezielter Erholung keine Besserung einstellen, empfiehlt sich der Gang zum Arzt. Dieser kann eine Diagnose stellen und womöglich existierende Erkrankungen frühzeitig feststellen.

Diagnose zunächst über den Hausarzt

Diagnose Erschöpfung: BurnoutSofern eine Diagnose gestellt werden soll, um die Ursachen von Erschöpfung, Abgeschlagenheit oder Schwäche zu ermitteln, empfiehlt es sich, zunächst einen Termin beim Hausarzt zu vereinbaren. Für den Anfang ist dieser die beste Anlaufstelle, da das Spektrum an möglichen Ursachen so breit gefächert ist. Aufgrund der vielen möglichen Ursachen setzt der Hausarzt auf die so genannte Anamnese, in deren Rahmen dem Patienten mehrere Fragen gestellt werden:

  • Wie lange hält der Erschöpfungzustand bereits an?
  • Wie macht sich die Schwäche konkret bemerkbar?
  • Ist ein konkreter Auslöser bekannt?
  • Welche Vorerkrankungen existieren?
  • Wie ist es um die Ernährungsgewohnheiten bestellt?
  • Werden Medikamente eingenommen?
  • Werden weitere Beschwerden oder Symptome wahrgenommen?

Diagnose nach Befragung

In Abhängigkeit von den Antworten des Patienten kann die weitere Untersuchung auf ganz unterschiedliche Art und Weise fortgesetzt werden. Sollte der Arzt eine Erkrankung oder eine unausgewogene Ernährung vermuten, wird er einen Bluttest veranlassen. Die Blutuntersuchung ist eines der wichtigsten Hilfsmittel bei der Diagnose von Erschöpfungszuständen, weil die Blutwerte oft sehr konkrete Hinweise geben.

Weitere Untersuchungen

Zum Stellen einer sicheren Diagnose sind unter Umständen noch weitere Untersuchungen notwendig. In manchen Fällen kommt es daher auch vor, dass der Hausarzt eine Überweisung an einen Spezialisten bzw. einen bestimmten Facharzt vornimmt.