Die Therapierung von Erschöpfungszuständen erfolgt auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Grund sind die zum Teil ganz verschiedenen Ursachen. Damit eine gezielte Therapie erfolgen kann, muss zuvor eine genaue Diagnose gestellt worden sein.

Die ermittelten Ursachen entscheiden maßgeblich darüber, ob überhaupt eine Therapie erforderlich ist. Bei harmlosen Ursachen kommt es durchaus vor, dass keine spezielle Therapierung zu erfolgen hat. Wenn Abgeschlagenheit oder Schwäche auf Überarbeitung, Stress oder Schlafmangel zurückzuführen sind, ist schlichtweg Erholung angesagt. Ausschlafen, gezielter Stressabbau sowie eine ausgewogene Ernährung genügen zumeist, damit die Erschöpfung innerhalb kürzester Zeit von selbst nachlässt. Eine angepasste Lebensweise stellt sicher, dass entsprechende Zustände nicht erneut auftreten.

Therapierung mit Medikamenten

Therapie von Erschöpfung, BurnoutWenn Erschöpfungszustände auf leichte Krankheiten zurückzuführen sind, wird im Regelfall mit Medikamenten therapiert. Erkältungen oder leichte Infekte lassen sich auf diese Weise meist schnell kurieren, sodass sich die Abgeschlagenheit einstellt. Viele der Medikamente, die vom Arzt zur Therapie von Erschöpfung in solchen Fällen empfohlen werden, sind sogar rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Schwerwiegende Ursachen

Anders verhält es sich bei schwerwiegenden Ursachen. Hier kann es vorkommen, dass eine Therapie nicht unmittelbar angegangen werden kann, weil zunächst eine gezielte Abstimmung erforderlich ist. Einfache Maßnahmen, die mit Erholung, Schlaf und Ernährung in Verbindung stehen, genügen dann nicht. Teilweise haben umfassende medizinische Eingriffe zu erfolgen, damit die Ursachen in den Griff zu bekommen sind und Erschöpfung oder Schwäche daraufhin verschwinden.

Wer selbst zu Medikamenten greifen möchte, sollte sich bewusst von einem Arzt beraten lassen. Sollte hierfür die Zeit fehlen, gilt es das Gespräch mit dem Apotheker zu suchen. Wenn die Therapie nicht anschlägt, sollte nicht zu lange abgewartet werden. Spätestens dann ist es an der Zeit, eine Diagnose vom Arzt stellen zu lassen.