Die Gewichtsabnahme ist nichts anderes als die medizinische Bezeichnung für eine erfolgte Reduzierung des Körpergewichts. Diese kann auf ganz unterschiedliche Gründe zurückzuführen sein und ist oftmals gar nicht schlimm. Auf der anderen Seite kommt es manchmal vor, dass Personen sehr deutlich an Körpergewicht verlieren, was womöglich der Gesundheit schadet.

Generell ist zwischen zwei Arten der Gewichtsabnahme, nämlich der gewollten sowie der ungewollten Gewichtsabnahme zu unterscheiden. Die gewollte Verringerung des Körpergewichts ist wesentlich stärker verbreitet. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person gezielte Maßnahmen ergreift, um ihr eigenes Gewicht zu verringern. Dies kann beispielsweise geschehen, indem die Ernährung umgestellt oder Sport getrieben wird.

Ungewollte Gewichtsabnahme

GewichtsabnahmeBei der ungewollten Gewichtsabnahme ist es hingegen so, dass sich das Körpergewicht verringert, ohne dass gezielte Maßnahmen unternommen werden. Die Ursachen für das ungewollte Abnahmen können äußerst verschieden sein. Zu den häufigsten Ursachen zählen Erkrankungen, die mit Magen oder Darm in Verbindung stehen. Viele dieser Erkrankungen gelten als vergleichsweise harmlos.

Lebensgefährliche Krankheiten

Allerdings gibt es auch Krankheiten, die als äußerst schlimm bzw. lebensbedrohlich gelten und ebenfalls eine enorme Gewichtsabnahme nach sich ziehen. Dies trifft unter anderem für Krebserkrankungen zu: Insbesondere wenn sich der körperliche Zustand des Patienten verschlechtert, verringert sich das Körpergewicht oft deutlich. Aber auch HIV Patienten haben aufgrund der enormen gesundheitlichen Belastung oft mit einem niedrigen bzw. sogar zu niedrigen Körpergewicht zu kämpfen.

Behandlung der vielfältigen Ursachen

Aufgrund der vielfältigen Ursachen für Gewichtsverlust hat die Behandlung sehr gezielt zu erfolgen. In einfachen Fällen genügt es, die Nahrungsmenge zu erhöhen bzw. die Ernährung gezielt anzupassen. Tritt die Gewichtsabnahme als Folge einer Krankheit ein, gilt es zunächst die eigentliche Erkrankung bzw. deren Ursache zu diagnostizieren, um anschließend die am besten geeignete Therapie einzuleiten. Eine erhöhte Nahrungsaufnahme genügt dann nicht, stattdessen bedarf es meist dem Einsatz von Medikamenten, teilweise sind sogar Operationen erforderlich.