Man spricht von Gliederschmerzen, wenn Muskeln oder Gelenke schmerzen und der Schmerz nicht nur an einer, sondern gleich an mehreren Stellen auftritt. Der Schmerz trifft an Armen oder Beinen, oft sogar an Armen und Beinen gleichzeitig auf. Hierbei können die verschiedensten Bereiche betroffen sein. Bei Gliederschmerzen in den Armen ist es beispielsweise so, dass Oberarme, Unterarme, Hände oder auch die Fingerspitzen betroffen sein können. Dasselbe gilt für die Beine, wo letztlich alles betroffen sein kann, angefangen beim Oberschenkel bis hin zu den Zehen.

Schmerzvorkommen

Gliederschmerzen - Was ist das?Die Verteilung bzw. das konkrete Auftreten der Schmerzen kann sehr verschieden sein. Die Schmerzen müssen noch nicht einmal symmetrisch auftreten. So kommt es beispielsweise vor, dass die die Schmerzen in einer Körperhälfte wesentlich intensiver auftreten oder sogar ausschließlich dort festzustellen sind.

Gliederschmerzen treten zumeist als Folge einer Infektion auf. Zu den mit Abstand häufigsten Auslösern der Schmerzen zählen Erkältung und Grippe. Die Ausprägung kann dabei sehr unterschiedlich sein. Teilweise werden die Schmerzen nur leicht wahrgenommen, in manchen Fällen sind sie hingegen sehr stark ausgeprägt. Dementsprechend sind sie manchmal äußerst unangenehm, sodass Patienten zur Einnahme von Schmerzmitteln geraten wird.

Symptome bei Gliederschmerzen

Sofern eine Infektion vorliegt, sind die Gliederschmerzen nur eines von mehreren Symptomen. Weitere Symptome sind Fieber und Kopfschmerzen, die das Unwohlsein oft noch deutlich verstärken.

Die Ursachen für Schmerzen in den Gliedmaßen können aber auch von ganz anderer Natur sein. Auch Erkrankungen wie Masern oder FSME sind dafür bekannt, dass sie Gliederschmerzen hervorrufen. Letztlich existiert eine Vielzahl an Infektionskrankheiten, die für diese Art von Schmerzen verantwortlich sind.

Im Regelfall treten die Schmerzen nur für kurze Zeit bzw. für die Dauer von einigen Tagen auf. Chronisch sind sie hingegen nur selten. Sofern sie chronisch auftreten, sind sie meist eine Folge oder Begleiterscheinung schlimmerer Krankheiten, die sehr gezielt therapiert werden müssen.