Erhöhter Harndrang



Ein erhöhter Harndrang kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Bei harmlosen Ursachen, wie der erhöhten Aufnahme von Flüssigkeit, hat keine Behandlung zu erfolgen. Anders sieht es aus, wenn ein erhöhter Harndrang vorliegt, der auf keine harmlose Ursache zurückzuführen ist. Gerade weil die Lebensqualität durch den erhöhten Reiz der Blase maßgeblich eingeschränkt werden kann, sollte eine Therapie eingeleitet werden.

Viel Wasser trinkenIm Hinblick auf das Thema Therapie ist zu berücksichtigen, dass ein erhöhter Harndrang oftmals nur ein Symptom ist und daher nicht direkt behandelbar ist. Zwar gibt es Medikamente, die den Harndrang verzögern, allerdings wird das eigentliche Problem dadurch nicht gelöst. Wichtig ist daher eine ganzheitliche Therapie, welche am Ende die eigentliche Ursache in den Griff bekommt. Nur so lässt sich die Lebenqualität nachhaltig steigern.

Gezielte Behandlung durch bekannte Ursache

Eine gezielte Behandlung von erhöhtem Harndrang ist aber nur möglich, wenn die Ursache bekannt ist. Erst nachdem der Arzt eine sichere Diagnose gestellt hat, kann die eigentliche Behandlung erfolgen. Gerade weil die Ursachen sehr unterschiedlich sein können, sehen auch die Behandlungsansätze ganz verschieden aus.

Generell lässt sich jedoch sagen, dass ein erhöhter Harndrang vorrangig mit Medikamenten behandelt wird. Zum einen lässt sich Arznei einsetzen, die den eigentlichen Harndrang verzögert bzw. den Reiz mildert. Hier reicht das Spektrum von rezeptfreien bis hin zu verschreibungspflichtigen Medikamenten. Wer beispielsweise an einer leichten Blasenschwäche leidet oder nachts nicht wegen des Harndrangs aufstehen möchte, kann auf leichte Medikamente setzen. Allerdings ist es empfehlenswert, dass im Vorfeld eine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker erfolgt.

Weitere medikamentöse Behandlung

Andere Medikamente setzen meist bei der eigentlichen Ursache an. Allerdings hilft die Einnahme von Arznei nicht immer weiter. Je nach Art der Erkrankung kann es erforderlich sein, dass operiert wird. Gerade bei schweren gesundheitlichen Problemen der Prostata sind Operationen nicht ungewöhnlich.

Vollkommen anders sieht die Therapie von erhöhtem Harndrang aus, wenn die Ursache von psychologischer Natur ist. Hier gilt es zumeist an zwei Stellen anzusetzen. Zum einen muss die eigentliche Ursache, bei der es sich zumeist um Stress oder Nervosität handelt, in den Griff bekommen werden. Zum anderen muss erlernt werden, die Blase bzw. den Harndrang besser unter Kontrolle zu bekommen. Gezieltes Üben hilft häufig dabei, die zeitlichen Abstände zwischen des Drangs zu erhöhen.

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