Erhöhter Harndrang



Der Harndrang bezeichnet nichts anderes als das Bedürfnis, die Blase entleeren zu wollen. Letztlich handelt es sich hierbei um einen Reiz, welcher dem Menschen bewusst macht, dass es an der Zeit ist, Urin auszuscheiden. Per Definition steht der Harndrang nicht für das eigentliche Ausscheiden von Urin, sondern ausschließlich für den Reiz, dies tun zu wollen. Dieser Reiz gilt als wichtig und ist außerdem vollkommen normal. Dementsprechend ist Harndrang kein Symptom einer Erkrankung. Erst ein erhöhter Harndran gilt aus ungewöhnlich.

Auslöser des Harndrangs

Ständig erhöhter HarndrangAusgelöst wird der Harndrang über so genannte Rezeptoren, die sich an der Blasenwand befinden. Sie registrieren die Menge des Urins über die Ausdehnung der Blase und leiten ihre Information über das Nervensystem an das Gehirn: Je mehr sich die Blase füllt, desto stärker wird das Bedürfnis, sie entleeren zu wollen.

Üblicherweise wird pro Tag eine Urinmenge ausgeschieden, die zwischen ein bis eineinhalb Litern liegt. Im Wesentlichen wird die Menge an Urin durch die Zufuhr an Flüssigkeit bestimmt. Personen, die bewusst viel Trinken und somit viel Flüssigkeit aufnehmen, müssen zwangsläufig mehr Urin ausscheiden und verspüren – besonders bei einer sehr gleichmäßig verteilten Flüssigkeitsaufnahme – einen erhöhten bzw. häufigeren Harndrang. Dieser erhöhte Reiz gilt dann als normal.

Nachts erhöhter Harndrang

Der Harndrang kann aber auch erhöht sein, ohne das vermehrt getrunken wurde. Vor allem bei Nacht ist dies für zahlreiche Menschen ein Problem: Sie müssen mehrmals das Bett verlassen und die Toilette aufsuchen. Grund ist die Liegeposition, die den Harndrang steigern kann. Ein erhöhter Harndrang liegt vor, wenn das Bett mehr als zweimal pro Nacht verlassen werden muss.

Gesundheitliche Probleme können auch dann vorliegen, wenn ein gesteigerter Harndrang vorliegt, obwohl nicht viel getrunken wurde. Das Spektrum an möglichen Ursachen ist breit gefächert. Eine Erkrankung der Prostata oder auch eine erschlaffte Beckenbodenmuskulatur kann sich für den erhöhten Harndrang verantwortlich zeigen. Ein gesundheitliches Problem liegt auch dann vor, wenn der Harndrang nicht mehr beherrschbar ist und es somit zur Inkontinenz kommt.

Behandlung über Medikamente

Die Behandlung erhöhten Harndrangs erfolgt zumeist über Medikamente. Je nach Ursache können aber auch andere Therapien erforderlich sein.

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