Zahlreiche Erkrankungen oder zumindest deren Symptome können von den betroffenen Personen selbst diagnostiziert werden. Bei den Herzschmerzen ist dies ein wenig anders. Prinzipiell ist es möglich, Herzschmerzen als solche genau zu erkennen. Allerdings können dies vorrangig Personen, die schon einmal betroffen waren und eine Diagnose von einem Arzt erhielten. Aufgrund ihrer Erfahrungen fällt es ihnen leichter, die Herzschmerzen zu erkennen und einzuschätzen.

Schwere Erkennung

Diagnose von HerzschmerzenDass Herzschmerzen so schwer zu erkennen und einzuschätzen sind, hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass sie sich unterschiedlich äußern können. Zudem gibt es auch noch viele weitere Schmerzen, die nicht vom Herzen stammen, aber oft als solche interpretiert werden. Die meisten Betroffenen sind verunsichert und schalten deshalb einen Arzt ein, was auch gut ist. Bei Herzschmerzen ist stets große Vorsicht angebracht, weshalb man im Zweifelsfall kein Risiko eingehen sollte.

Lebensbedrohliche Herzschmerzen

Erkrankungen und Verletzungen am Herz gelten als lebensbedrohlich, sodass eine schnelle Hilfe vom Arzt oft als unverzichtbar gilt. Zum Stellen seiner Diagnose wird der Arzt eine Befragung des Patienten vornehmen. Im Wesentlichen will er damit in Erfahrung bringen, wann, wie lange und wo die Herzschmerzen auftreten. Außerdem wird erfragt, wie sich die Schmerzen äußern und ob andere Körperregionen betroffen sind. Auch das Erkundigen nach Vorerkrankungen sowie der Einnahme von Medikamenten findet statt.

Damit eine genaue Diagnose gestellt werden kann, müssen meist weitere Untersuchungen erfolgen. Hierzu zählt insbesondere die Blutuntersuchung. Sie ist wichtig, weil sie gut Aufschluss darüber gibt, ob ein Herzinfarkt droht oder sogar schon stattgefunden hat. Ein Infarkt ist an einer erhöhten Konzentration an Enzymen festzustellen.

Weitere gezielte Untersuchungen

Weitere Untersuchungen erfolgen sehr gezielt. Es existiert ein ganzes Spektrum an Untersuchungsverfahren, um bei Herzschmerzen die richtige Diagnose zu stellen. Auffällig ist, dass hierbei oft sehr viel Technik zum Einsatz gelangt. Viele dieser speziellen Untersuchungen werden deshalb auch nicht vom Hausarzt oder Notarzt, sondern stattdessen vom Kardiologen durchgeführt. Verbreitete Untersuchungen sind:

  • Belastungs-EKG
  • CT
  • Langzeit-EKG
  • MRT
  • Ultraschalluntersuchung des Herzen
  • Untersuchungen aus dem Bereich der Nuklearmedizin
  • Röntgenaufnahmen

Sofern ein Herzinfarkt vermutet wird, sollte immer ein Notarzt eingeschaltet werden, da schnelles Handeln erforderlich ist. Ein Herzinfarkt kann unter anderem über eines oder mehrere der nachfolgenden Anzeichen erkannt werden:

  • Erstmalige Herzschmerzen oder Atemnot
  • Verschlimmerung von Herzschmerzen
  • Schmerz in der Brust bei niedriger Belastung
  • Kein Verschwinden der Schmerzen trotz gezieltem Ausruhen
  • Notfallmedikament (Nitroglycerin) führt zu keiner Besserung

Wir empfehlen folgende Medikamente über unsere Partner-Apotheke Medpex:

ASS AL 100 TAHASS RatiopharmKorodin Herz-Kreislauf-Tropfen