Hitzewallungen sind ein Symptom, das sehr leicht zu bemerken ist. Die betroffenen Personen spüren unmittelbar, wenn die Temperatur in bestimmten Körperregionen schlagartig ansteigt. Von außen sind die Hitzewallungen jedoch nur schwer zu erkennen. Gerade deshalb ist ein Arzt beim Stellen seiner Diagnose besonders stark auf die Aussagen seines Patienten angewiesen: Je genauer die Wallungen beschrieben werden, desto besser lassen sie sich richtig zuordnen.

Als die mit Abstand häufigste Ursache für Hitzewallungen gelten die Wechseljahre. Da es aber noch weitere Ursachen gibt, bei denen es sich teilweise um gefährliche Erkrankungen handelt, ist es umso wichtiger, dass der Arzt eine sichere Diagnose stellt. Damit ist gemeint, dass die genaue Ursache ermittelt wird. Sobald die genaue Ursache bekannt ist, kann darüber entschieden werden, ob eine Behandlung zu erfolgen hat.

Diagnose durch den Arzt

Häufige Diagnose: WechseljahreBeim Stellen der Diagnose ist es für den Arzt nicht nur wichtig, eine zielgerichtete Befragung der Patientin vorzunehmen. Es gibt eine ganze Reihe an Anzeichen, die auf Hitzewallungen deuten, die von den Wechseljahren rühren. Hierzu zählt vor allem das Alter der Patienten. Typisches Anzeichen ist ein Alter von mindestens 45 Jahren sowie das Auftreten von Zyklusschwankungen. Zum Stellen einer genauen Diagnose kann außerdem eine Blutuntersuchung hilfreich sein. Durch Ermittlung der Hormonkonzentrationen lässt sich feststellen, ob sich eine Frau in den Wechseljahren befindet.

Weitere Ursachen nach den Wechseljahren

Neben den Wechseljahren existieren noch weitere Ursachen, die sich für Hitzewallungen verantworlich zeigen können. Weil das Spektrum dieser Ursachen sehr breit gefächert ist, existiert auch eine ganze Reihe äußerst unterschiedlicher Untersuchungen, die ein Arzt zum Stellen der Diagnose in Betracht ziehen muss.

Ganz typisch sind zum Beispiel Allergien. Sollte ein Patient nicht wissen, ob seine Hitzewallungen auf eine Allergie zurückzuführen sind, lässt sich dies im Regelfall per Allergietest feststellen. Zur Diagnose von Erkrankungen, die zu Hitzewallungen führen, werden wiederum andere Untersuchungen durchgeführt. Hierzu zählen überwiegend:

  • CT
  • Hormonuntersuchung (insbesondere der Schilddrüsenhormone)
  • Magen-Darm-Spiegelung
  • MRT
  • Ultraschalluntersuchung
  • Untersuchung des Urins