Die moderne Medizin kennt verschiedene Ursachen für das Aufkommen von Hitzewallungen. Allerdings gibt es eine Hauptursache, nämlich die Wechseljahre. In den meisten Fällen sind Frauen von Hitzewallungen betroffen, die sich augenblicklich in den Wechseljahren befinden.

Zu erwartende Zeitspanne

Ungefähr ein Jahr nach der Menopause treten die Wärmewellen am häufigsten und intensivsten in Erscheinung. Als eigentliche Ursache gelten Veränderungen im Hormonhaushalt. Diese Änderungen führen gelegentlich dazu, dass sich Blutgefäße verengen oder auch weiten. Wenn sie sich weiten, kann Blut aus dem Körperinnern (das über eine höhere Temperatur verfügt) nach außen bzw. in die Blutgefäße unter der Haut gelangen. Dieser meist sehr plötzlich auftretende Anstieg der Temperatur wird als Hitzewallung empfunden.

Mehrere Faktoren zur Verstärkung

Ursache von HitzewallungenEs gibt mehrere Einflussgrößen, die diesen Effekt noch verstärken. Dies gilt insbesondere für Stress sowie den Konsum von Alkohol oder die Einnahme von Medikamenten. Auch das Rauchen bzw. das in den Körper gelangende Nikotin kann die Weite der Blutgefäße beeinflussen und somit auch Auswirkungen auf die Hitzewallungen haben.

Aber nicht nur die Wechseljahre zeigen sich für das Aufkommen von Hitzewallungen verantwortlich. Mediziner haben weitere Ursachen für Hitzewallungen ermittelt, die unter anderem auch Männer betreffen können. Hitzewallungen sind somit kein Symptom, das ausschließlich Frauen betrifft.

Großes Spektrum an Ursachen

Das Spektrum an Ursachen für Hitzewallungen, die nicht mit den Wechseljahren in Verbindung stehen, ist sehr groß. Es erstreckt sich über verschiedene Bereiche von Erkrankungen, beginnend mit Allergien. Wenn Allergiker eine allergische Reaktion erfahren, kann diese für das Aufkommen von Hitzewallungen verantwortlich sein.

Aber auch eine Überfunktion der Schilddrüse, Erkrankungen an Dünn- oder Dickdarm sowie Krebserkrankungen (insbesondere Tumore an den Nebennieren) können zu Hitzewallungen führen. Gerade weil es auch diese Ursachen gibt, gilt es als empfehlenswert, den Ursachen genau auf den Grund zu gehen, indem vom Arzt eine sichere Diagnose gestellt wird.