Für Juckreiz kann sich eine Vielzahl verschiedenster Auslöser verantwortlich zeigen. Etliche dieser Auslöser gelten sogar als vergleichsweise harmlos, schließlich ist der eigentliche Reiz nichts anderes als eine Schutzfunktion des Körpers.

Der normale Juckreiz ist vollkommen bedenkenlos. Zumeist tritt er nur so leicht auf, dass er gar nicht bewusst wahrgenommen wird – stattdessen kratzt man sich einfach kurz. Anders sieht es jedoch aus, wenn ein intensivierter Juckreiz vorliegt. Er kann zur Beschädigung der Haut führen. Auch hier gibt es zahlreiche Ursachen.

Unterschiedliche Materialien als Auslöser

Brennnessel als Ursache für JuckreizAn dieser Stelle soll noch einmal verdeutlicht werden, dass der Juckreiz nicht zwangsläufig eine Krankheit oder eine Folge davon ist. Ursachen für Juckreiz können beispielsweise auch Materialien wie Brennesseln sein, mit denen die Haut in Berührung kommt. Der Hautkontakt mit Glaswolle oder Juckpulver löst zwangsläufig einen intensiven Juckreiz aus.

Ganz ähnlich verhält es sich, wenn der Reiz allergisch bedingt ist. Dann liegt allerdings eine Erkrankung vor: Der Kontakt mit Allergenen führt dazu, dass man sich kratzen muss. Dieser Kontakt kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen, beispielsweise bei direktem Kontakt der Haut. Aber auch über die Nahrung können Stoffe aufgenommen werden, die den Juckreiz als allergische Reaktion auslösen.

Weitere Ursachen für den Juckreiz

Neben der Allergie gelten reine Hauterkrankungen als die häufigsten Ursachen für Juckreiz. Hierzu zählen:

  • Kontaktallergie
  • Nesselsucht
  • Neurodermitis
  • Sonnenallergie
  • Verhornungsstörungen der Haut

Ebenfalls externe Auslöser eines Juckreizes können sein:

  • Hauterkrankung durch Parasiten
  • Pilzinfektion

Des Weiteren tritt der Juckreiz als Symptom anderer Krankheiten auf. Das Spektrum dieser Krankheiten ist breit gefächert und umfasst:

  • Blutkrankheit
  • Erkrankung an Krebs
  • Erkrankung der Leber
  • Infektionen mit Erregern
  • Medikamente
  • Psychische Erkrankungen
  • Störung des Stoffwechsels