Die Verstopfung ist ein Symptom, das auf mehrere und zum Teil auch ganz unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein kann. In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass im Dickdarm eine verlangsamte Verdauung stattfindet: Die Beförderung des Darminhalts geht nur langsam von statten, wodurch dem Stuhl zusätzlich Feuchtigkeit entzogen wird. Hierdurch kommt es zu einer Verfestigung.

Ernährung als Ursache

Zwetschgen als Ursache einer VerstopfungEinen starken Einfluss auf das Verdauungsverhalten des Dickdarms nimmt die eigentliche Nahrung. Es gibt Nahrungsmittel, die Verstopfungen fördern – hierzu zählen insbesondere Lebensmittel, die keine oder nur sehr wenige Ballaststoffe enthalten. In den meisten Fällen ist die Verstopfung hausgemacht: Durch eine unausgewogene Ernährung wird sie gefördert.

Auch das Zuführen von Flüssigkeit ist für den Verdauungstrakt wichtig. Sollte wenig Flüssigkeit aufgenommen werden, neigt der Stuhl eher zur Verdickung. Menschen, die vergleichsweise wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, fördern somit das Risiko einer Obstipation. Ganz ähnlich ist es auch um das Thema Bewegungsmangel bestellt. Unzureichende Bewegung lässt das Risiko der Obstipation deutlich in die Höhe schnellen.

Erkrankung als Auslöser

Die Ursache einer Verstopfung kann allerdings auch bei einer Erkrankung liegen. Es sind vor allem Darmerkrankungen, die Verstopfungen nach sich ziehen. Ein Darmverschluss, das so genannte Reizdarmsyndrom oder auch Morbus Crohn sind für Verstopfungen verantwortlich. Aber auch Patienten, die an Darmkrebs erkrankt sind, haben in einigen Fällen mit Verstopfung zu kämpfen.

Muskelerkrankungen im Magen-Bereich

Es gibt mehrere Muskelerkrankungen, die ebenfalls das Symptom der Obstipation hervorrufen. Hierzu zählen Multiple Sklerose oder auch Muskeldystrophie. Abgesehen von diesen Erkrankungen können auch Änderungen im Hormonhaushalt für eine Verstopfung verantwortlich sein. Besonders Schilddrüsenprobleme werden in diesem Zusammenhang immer wieder festgestellt.

Abschließend sei noch angemerkt, dass auch Medikamente zu Verstopfung führen können. Besonders wenn die Medikamente dem Körper Wasser entziehen, wird die Obstipation begünstigt.